Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Konfirmation Misericordias Domini

32 junge Christen bekannten sich am gestrigen Sonntag Misericordias Domini in der Christuskirche zu ihrem Glauben. Nachdem sie sich fast ein Jahr gründlich vorbereitet hatten, wurden sie jetzt konfirmiert.

konfi md„Jetzt geht's los!“, stellte Diakonin Elsner in ihrer Predigt fest. Das Leben hält für die Jugendlichen noch viel bereit. Das verdeutlichte die Predigerin mit einer Leiter, die sie vor den Altar stellte. Sprosse um Sprosse geht es aufwärts. Jesus Christus, führte die Predigerin aus, sei nicht auf, sondern abgestiegen. Statt zu herrschen half er Kranken und Verzweifelten und gab damit der Lebensleiter eine neue Bedeutung. Vikar Fischer und Diakonin Schmidt demonstrierten das, indem sie die Leiter als Brücke über ihre schultern legten. „Jetzt bin nicht mehr ich selbst der Sinn meines Lebens. Sondern ich kann Brücken bauen zu meinen Mitmenschen. Das gibt Halt und Stabilität.“ Entscheidend im Leben sei es, tragfähige Beziehungen aufzubauen. Jesus ist ein Brückenbauer gewesen, der Brücken nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern mit seinem Kreuz zwischen Gott und der Menschheit gebaut habe.

„Christus baut die Brücke zu uns herüber. Werden wir den Schritt wagen? Dann ist die Konfirmation kein Schlusspunkt, sondern ein Doppelpunkt. Das Beste kommt noch!“, schloss Elsner. Nach der Tauferinnerung, dem Glaubensbekenntnis und der Konfirmationsfrage segneten Vikar Stefan Fischer, Diakonin Sabrina Schmidt und Elsner die Jugendlichen ein. Der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Günter Schultheiß, gratulierte den Konfirmierten, die jetzt das kirchliche Erwachsenenalter erreicht haben. „Wir brauchen euch junge Leute für eine lebendige Gemeinde“, sagte er, „möge Gott unsere Konfis segnen und mögen die Konfis ein Segen für die Gemeinde sein!“

Dann waren erst die Konfirmanden, anschließend die gesamte Festgemeinde zum Abendmahl eingeladen.
Musikalisch wurde der Gottesdienst feierlich vom Posaunenchor unter dem Dirigat von Doreen Deyerl und dem Gospelchor „Voices of Joy“ unter der Leitung von Dekanatskantor Gerd Hennecke gestaltet. Auch die Gemeindejugend trug maßgeblich dazu bei, dass der sehr lange Gottesdienst würdig und festlich ablaufen konnte, denn die Jugendlichen boten eine Kinderbetreuung an, so dass die Kleinen nicht unruhig wurden.

Verabschiedung Pfarrer Bruder

Abschied BrudFestliche Orgel- und Trompetenklänge begleiteten den Festgottesdienst zur Ruhestands-Verabschiedung von Pfarrer Wolfgang Bruder in der gut gefüllten Christuskirche. Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz begrüßte eine Reihe von Festgästen und Bruders Amtskollegen aus dem Amtsbereich. Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke intonierte mit Mitgliedern der Kantorei und der Leiterin des Posaunenchores Doreen Deyerl das große Gloria. Nach Epistel- und Evangeliumslesung durch Kirchenvorsteher Günter Schultheiß legte Pfarrer Bruder in seiner Predigt den eigenen Konfirmationsspruch zugrunde. Er erinnerte dabei an seinen Konfirmationspfarrer vor genau 50  Jahren. „Warum hat er mir dieses Wort wohl gegeben“? fragte der neue Ruheständler. „Vielleicht hat er gespürt, dass mir schon damals die Suche nach einem intensiven und erfüllten Leben ins Herz gelegt war. Mit dem Blick auf Menschen, die getauft und konfirmiert waren, und trotzdem keinen Bezug zum Glauben hatten, braucht es eine Erweckung. Menschen, die geistlich tot sind, müssen erweckt werden. Der  Ort, da dies hier und heute geschieht sind unsere Gottesdienste, weil hier die Erweckung zum Ausdruck kommt. Ostern also hier und heute, Auferweckung im Gottesdienst. Oder vielleicht doch mehr Karfreitag, denn beides gehört zusammen. Abschied und Neubeginn“, schloss Pfarrer Bruder seine vielbeachtete Abschiedspredigt.

Bei der anschließenden Verabschiedung verwies Dekan Karl-Hermann Schötz auf das Evangelium des Ostermontags. „Nach fast 39-jährigem aktiven Dienst als Pfarrer unserer Landeskirche sehen Sie der Ruhephase der beginnenden Altersteilzeit vorsichtig entgegen. Nach dem Aufzeigen des dienstlichen Werdeganges übermittelte der Dekan noch besondere Grüße von Bruders Amtskollegen aus den früheren Wirkungsstätten und würdigte seine Aktivitäten im hiesigen Dekanatsbezirk und in der Kirchengemeinde Christuskirche. „Der Eintritt in den Ruhestand ist ein Einschnitt, den wir heute entsprechend würdigen. Vor allem die 39 Jahre ihrer aktiven beruflichen Tätigkeit", so Dekan Schötz.

„Sie traten zum 1. April 2006 ihren Dienst in Sulzbach-Rosenberg an. Sie brachten sich ein, als zuständiger Seelsorger für unsere fünf Seniorenheime, bei vielen Kasualien und Gottesdiensten, waren Ansprechpartner und Dekanatsbeauftragter für Lektorinnen und Lektoren und engagierten sich im Vorjahr stark für das Reformationsjubiläum. Gerade dieses Engagement entsprach ihrem Anliegen als Pfarrer immer auch Theologe zu bleiben. Dafür danke ich ihnen im Namen unserer Landeskirche und des Dekanatsbezirkes. Möge Gott ihnen Kraft schenken, ihre Gesundheit bewahren und sie mit ihrer Familie auch im Ruhestand behüten“.

Bei der anschließenden Entpflichtung mit Handschlag erwähnte Dekan Schötz nochmals den Beginn der neuen Lebensphase. „Du bleibst ordinierter Pfarrer unserer Kirche, dazu berufen, zu predigen, zu taufen und die Feier des heiligen Abendmals zu leiten. Du bist aber nun frei und entbunden von dienstlichen Pflichten in der Gemeinde um im Dekanatsbezirk“, so der Dekan. Er  übergab nach einem würdevollen Segensgebet das Schreiben der Landeskirche und Blumen an Frau Marianne Bruder.

Beim anschließenden Empfang im Gemeindesaal dankte 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein den angehenden Ruheständler für sein fast 12-jähriges Wirken in der Herzogstadt, verwies auf Bruders segenreiche Einsätze bei den verschiedensten Kasualien und als Ansprechpartner in Glaubensfragen. Er dankte mit guten Wünschen und der Übergabe einer Stadt-Tasse. Es folgten Günter Winter für den Gemeindeteil Hahnbach, Pfarrer Roland Böhmländer aus Amberg als Senior des Pfarrkapitels, Kirchenvorsteherin Gabi Müller für die Lektorinnen und Prädikanten, sowie der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Günter Schultheiß für die Kirchengemeinde. „Du hast Dir durch Deine vielen Aktivitäten bei allen Einsätzen in unserer Christuskirche einen große Fan-Gemeinde erworben“, dankte Schultheiß und übergab eine für den Ruhestand passende Campingliege mit Gutschein.


Zur Person Pfarrer Wolfgang Bruder

Nach Geburt, Kindheit und Jugend in Fürth Studium von 1973 bis 1979 Evang. Theologie in Erlangen und Tübingen. Ab 1. November 1979 Vikariat in Königsbrunn bei Augsburg. In dieser Zeit Hochzeit mit Frau Marianne. Von 1981 bis 1984 Pfarrer zur Anstellung in Velden im Dekanatsbezirk Hersbruck. Am 10.01.1982 Ordination durch Oberkirchenrat Viebig. 1984 Übernahme der Pfarrstelle Oberasbach im Dekanatsbezirk Fürth. Von 1994 bis 2004 Inhaber der Pfarrstelle St.Paul in Fürth. Am 1.April 2006 Übernahme der 3. Pfarrstelle in Sulzbach-Rosenberg.

Berufung und Einsegnung von Gabriele Müller als Prädikantin

MuellerPraedikantin „Die Oberpfalz hatte und hat starke Frauen“, sagte Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss in der Christuskirche. Er war aus Regensburg gekommen, um Gabi Müller als Prädikantin in den Dienst der öffentlichen Verkündigung zu berufen und sie einzusegnen.
Müller habe eine anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen und erfolgreich ein Examen abgelegt. „Wir haben sie genau geprüft. Sie kann mit Herz, Freude und Courage reden, sie kann mit ihrer Erfahrung Menschen herausfordern und zum Glauben überzeugen“, berichtete Weiß.

Müller hatte auf Vorschlag des Kirchenvorstands erfolgreich die Ausbildung zur Lektorin absolviert und gleich die mehrjährige zur Prädikantin angeschlossen. Jetzt darf sie eigenständig Gottesdienste halten, selbst Predigten schreiben und auch das Abendmahl einsetzen.

„Dein Amt sollst du in Verantwortung und Treue führen“, mahnte der Regionalbischof und ergänzte: „vertraue darauf, dass Gottes Geist dich trägt.“ Auf die Verpflichtungsfrage antwortete Müller: „Ja, mit Gottes Hilfe“, dann segneten Weiss, Günter Schultheiß, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Ursula Maluche, Diakonin Irene Elsner und Johannes Müller, der Sohn der Prädikantin, diese mit Handauflegen und Bibelsprüchen ein.

Dekan Karlhermann Schötz gratulierte der Prädikantin. Sie werde nicht nur in der Gemeinde, sondern im ganzen Dekanatsbezirk eingesetzt: „Ohne unsere Prädikanten und Lektoren wäre unser reiches Gottesdienstleben nicht möglich.“

Hatte bisher Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz als Liturg den Gottesdienst zelebriert, übernahm jetzt Müller diese Aufgabe. Als neu berufene Prädikantin setzte sie das Abendmahl ein und feierte es mit der ganzen Gemeinde. Schließlich sprach sie auch den Segen.

Weltgebetstag Surinam

weltge"Ich fahre nach Surinam", sagt die Reisende, gespielt von Diakonin Katja Deyerl (im Bild rechts). "Was willst Du denn da???", antwortet, etwas befremdet,  Angelika Masi Geißner. Dass Surinam zwar eines der kleinsten Länder Südamerikas ist, aber trotzdem eine riesige Vielfalt an Lebensräumen und Menschen hat, konnten die Teilnehmer beim Weltgebetstag in der Christuskirche lernen.

Lektoreneinführung Gabi Müller und Achim Groth

IMG 0026„Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter. Darum bittet den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte sende.“ Diese Sätze Jesu Christi stehen in Matthäus 9, 37-38. Dem Ruf, bei der Ernte mitzuarbeiten, sind Gabi Müller und Achim Groth gefolgt: Ihnen wurde in der Christuskirche das Amt des Lektors übertragen.

Dekan Schötz hatte sie für das Amt vorgeschlagen und vom Amt für Gemeindedienst wurden sie ausgebildet. Im Mai 2016 haben beide ihre Ausbildung mit dem Kolloquium abgeschlossen. Sie haben sich bereit erklärt, den Lektorendienst im Rahmen ihrer Dienstordnung auszuüben. Dazu gehören die selbständige Leitung von Gottesdiensten und die Verkündigung auf der Grundlage von Lesepredigten.

Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz predigte über Markus 4, 26-29. Dieses Gleichnis berichtet vom Sämann, der sät, aber nicht weiß, warum die Saat aufgeht, und gelassen wartet, bis die Ernte reif ist. Dazu muss er den Samen aus der Hand geben und Vertrauen haben. Das Reich Gottes, führte der Geistliche aus, beginnt da, wo der Mensch Vertrauen gibt und Freiheit bekommt. Das Reich Gottes verspreche eine reiche Ernte, eine Ernte, die Gelassenheit, Sorglosigkeit, Vertrauen und Freiheit belohnt.

Der Prediger wünschte den neuen Lektoren den Gleichmut des Sämanns, gelassen abzuwarten, ob die Saat aufgeht und das gepredigte Wort etwas verändert.
Dann fragte Pfarrer Dr. Kurz Gabi Müller und Achim Groth, ob sie bereit sein, den Dienst als Lektoren treu und gewissenhaft zu tun zur Ehre Gottes und zum Besten der Gemeinde. Die Lektoren antworteten: „Ja, mit Gottes Hilfe.“ In den Fürbitten bat der Pfarrer Gott darum, Groth und Müller und alle, die Gottes kraftvolles, wahres Wort weitersagen, zu begeistern, sie mit seiner Liebe zu erfüllen und ihnen den Mut und die Gelassenheit zu schenken, sich ihm zur Verfügung zu stellen.

Nach dem Gottesdienst gratulierte die ganze Gemeinde den neuen Lektoren und wünschte ihnen alles Gute für ihren Dienst.

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