Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Eröffnung der 60. Aktion Brot für die Welt in Bayern

In den bitteren Nachkriegsjahren erhielt Deutschland Lebensmittel aus dem Ausland, damit die Menschen nicht verhungerten. Wichtig vor allem für die Kinder war das Milchpulver, dass die US-Amerikaner in großen Dosen herbrachten. So eine Dose stand vor dem Altar der Christuskirche zur Erinnerung und Mahnung. Deutschland bekam Hilfe in der Not, und heute helfen Deutsche anderen Menschen in Not.

Mit einem bewegenden Gottesdienst wurde die 60. Aktion Brot für die Welt in der Christuskirche eröffnet. Dieses Gotteshaus war dafür ausgewählt worden, weil der Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg seit 40 Jahren die Arbeit der brasilianischen evangelisch-lutherischen Kirche im indigenen Gebiet Guarita in Südbrasilien unterstützt. Deshalb hatte der Gottesdienst auch brasilianische Elemente. Die Gemeinde sang ein brasilianisches Magnificat, und die Kyrierufe hatten die südamerikanischen Partner verfasst.

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die ständige Vertreterin des Landesbischofs, ging in ihrer sehr emotionalen Predigt der Frage nach, was ein „Held der Gerechtigkeit“ sei. Die Supermänner aus den Comics, stellte sie fest, haben übermenschliche Kräfte und futuristische Waffen, aber das Wesentliche fehle ihnen. Jesus Christus hingegen sei wirklich ein Held der Gerechtigkeit. Er habe sich nämlich den Erwartungen widersetzt, die an ihn gestellt wurden. Er machte sich klein, um sich um die Menschen im Elend zu kümmern. „Gottes Gerechtigkeit“, schloss sie, „ist der Hammer, der vom Himmel fällt und uns nicht erschlägt.“

Pfarrer Michael Bammessel, der Präsident des Diakonischen Werks Bayern, stellte die 60. Aktion Brot für die Welt vor. Unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ geht es nicht nur darum, dass die Menschen genug zu essen haben, sondern auch darum, ihre Würde zu schützen. Ganz wichtig sei dafür Bildung. Das aktuelle Plakat von Brot für die Welt zeigt deshalb eine „Würdesäule“, die aus Büchern besteht. An den Wänden hingen Plakate, die die kontinuierliche Arbeit von Brot für die Welt seit 60 Jahren, zugleich aber auch die Entwicklung vom reinen Kampf gegen den Hunger hin zum Engagement für Rechte, Frieden und Freiheit zeigen.

Sehr bewegend waren auch die Fürbitten, die der Riedener Pfarrer Klaus Eberius, der Beauftragte des Dekanats für Brot für die Welt, zusammen mit engagierten Christen präsentierte. Für jede Fürbitte wurde ein Brot auf den Altar gelegt. Da gab es ein Brot des Lebens, des Friedens, der Gastfreundschaft, der Gerechtigkeit und der Hoffnung.

Der Gospelchor „Voices of Joy“ unter der Leitung von KMD Gerd Hennecke und die Posaunenchöre der Christuskirche und des CVJM Rosenberg, dirigiert von Doreen Deyerl, gaben dem Gottesdienst einen sehr festlichen musikalischen Rahmen.

Regierungspräsident Axel Bartelt, Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Michael Göth und Walter Schnell, der Vizepräsident der Landessynode, stimmten in ihren Grußworten darin überein, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern auch Gerechtigkeit braucht. Jeder könne Hoffnung schenken und mit einer Spende dazu beitragen, die Welt etwas menschlicher zu machen.

Im Gemeindesaal unter der Christuskirche war die Gemeinde dann zum Mittagessen eingeladen. Es gab Feijoada, einen brasilianischen Eintopf aus schwarzen Bohnen. Außerdem informierte Brot für die Welt über verschiedene Projekte und bot Kunsthandwerk des indigenen Volks der Kaingang an.

Festgottesdienst zum Reformationsfest

Ref Gottesdienst501 Jahre nachdem Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen hatte, gedachten die evangelischen Christen in der Christuskirche mit einem Festgottesdienst der Reformation.

Als Festprediger hatte der Evangelische Männerbund Sulzbach Siegfried Stelzner gewonnen. Der Geistliche ist Dekan in Landshut. Früher war er Pfarrer in Schwandorf und stellvertretender Dekan im Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg. Dieser Gottesdienst war für ihn, wie Dekan Karlhermann Schötz sagte: „ein Heimspiel“.

Dekan Stelzner predigte über die Seligpreisungen der Bergpredigt (Mt 5, 3-10). Aus diesem Text, stellte er fest, spreche eine ungeheurere Sehnsucht. Die Menschen wünschten sich „eine Welt, in der nicht die Kleinen von den Großen gefressen werden, wo die Menschen nicht nach Euro und Cent beurteilt werden, wo Konflikte friedlich gelöst werden.“ Jesu Worte drückten Sehnsucht nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Liebe und Verstehen aus. Aber es wäre zu wenig, wenn es nur beim Sehen und Wünschen bliebe. Schon immer, betonte der Prediger, hätten die Kirchen versucht, den Worten Jesu gerecht zu werden und sich einzusetzen für Mühselige und Beladene. Auch die Christen selber hätten immer wieder Gutes getan und viel Barmherzigkeit geübt.

Doch viele Menschen sehnten sich nicht nur nach Veränderung der Welt außen, sondern auch nach innerer Veränderung, nach dem Frieden in sich selbst. Auch Martin Luther wollte im Inneren zur Ruhe zu kommen. Er suchte einen Gott, bei dem er sich bergen konnte, der ihm seine Angst vor Versagen und dem jüngsten Gericht nahm. Schließlich erkannte er, dass er sich den inneren Frieden nicht selbst erwerben kann, dass er ihm geschenkt ist, weil Gott den Menschen ohne sein Zutun liebt. Innerlich beruhigt und gefestigt, führte Dekan Stelzner aus, wandte Luther sich den Fragen der Welt zu. Er wollte helfen, die Welt zu ordnen und friedfertig zu machen, und die Sehnsucht Luthers nach einer gerechten Welt treibt die Kirche nach wie vor um. „Möge Gottes Wort uns Kraft geben, uns einzusetzen für Frieden und Gerechtigkeit und mögen wir immer wieder Platz finden in unseren Kirchen, wo wir gestärkt und ermutigt werden zum lebendigen Glauben und zur entschlossenen Tat, durch unseren Gott, der unserem Inneren Frieden schenkt“, schloss Dekan Stelzner.

Dann feierte Dekan Schötz mit der Festgemeinde das Abendmahl. Die Fürbitten, die den Seligpreisungen folgten, trug er zusammen mit Pfarrer Dr. Roland Kurz, dem Zweiten Vorsitzenden des Männerbunds Andreas Weber und Diakonin Irene Elsner vor. Musikalisch wurde der Gottesdienst sehr feierlich von der Bergknappenkapelle der Stadt unter der Leitung von Johannes Mühldorfer sowie von KMD Gerd Hennecke an der Orgel gestaltet.

Jugendgottesdienst

am 21.Oktober um 17:15 Uhr findet der nächste Jugendgottesdienst in der Johanniskirche statt.

Maus: Es gibt die Spezial-Maus (Jugendgottesdienst-Maus): Du brauchst eine. Wenn du schon eine hast bekommst du eine F-Maus (Form-Maus).

Gottesdienst zum Männersonntag

Christus Maenner„Prüfet alles, das Gute behaltet, meidet das Böse in jeder Gestalt.“, das war das Motto des diesjährigen Männersonntags. Im Gottesdienst in der Christuskirche wurde dieser Satz aus 1. Thessalonicher 5, 21 von allen Seiten beleuchtet. Nicht nur die Männer der Gemeinde, sondern auch die Frauen und Jugendlichen wurden so angesprochen.

Was kann das biblische Motto für einen Mann heute bedeuten? Das beantwortete ein kurzes Anspiel. Hans-Peter Pickel, stellvertretender Vertrauensmann des Kirchenvorstands, stellte fest, dass Prüfen heute schwierig geworden ist, weil es so viele unterschiedliche Meinungen gibt. Thomas Weiß, Vorsitzender der Dekanatsjugendkammer, betonte, dass die meisten Männer gut sein und das Gute für sich und andere tun wollen. Dafür brauche man eine gute Religion, eine gute Ethik. Manche Männer, stellte Andreas Weber, der 2. Vorsitzende des Sulzbacher Männerbunds, fest, verbreiten aus Fanatismus oder Egoismus Angst und Schrecken, es gebe aber auch verstecktes Böse in Hierarchien und Strukturen in der Weltordnung.

Liturg Dekan Karlhermann Schötz, der Vorsitzende des Männerbunds, ging in seiner Predigtauf den Bibelsprüch ein, erweiterte aber die Perspektive. Vorher heiße es nämlich bei Paulus: „Seid dankbar in allen Dingen“. Angesichts der Landtagswahl solle man sich auf die vielen Dinge besinnen, die in Deutschland gut funktionieren. Das Miteinander sei von christlichen Werten geprägt. „Wer andere hasst, weil sie anders sind, und wer Fremden feindlich begegnet, kann sich jedenfalls auf diese Werte der deutschen Tradition nicht berufen“, machte der Prediger deutlich.

Paulus‘ Spruch gebe Orientierung in einer sich immer schneller verändernden Welt. Gut sei in der Bibel immer mit dem ewigen Gott verbunden, diene also dem Leben, der Lieben. Böse sei alles, was das Leben klein und eng macht, was Gott dunkel und feindlich erscheinen lässt und den Menschen das Leben raubt.
Dem Leben dienen, das mache der Evangelische Männerbund seit inzwischen 125 Jahren. „Insofern ist der Männerbund etwas Gutes, das wir behalten wollen“, allerdings müsse man auch hier beweglich bleiben, den Männerbund und die Gemeinde immer wieder verändern. „Das Gute behalten, vom Bösen Abstand halten, so kann sich die Fülle des Lebens für alle ausbreiten, in unserem Männerbund, in unserer Kirche, in unserem Land“, schloss der Prediger.

Am Ausgang bekamen die Gottesdienstbesucher Lutherbonbons, die daran erinnern: „Am 31. Oktober ist Reformationstag.“

Gottesdienst mit Aussiedlern am Pfingstmontag

mo2Zu Pfingsten feiern Christen in aller Welt den Geburtstag der Kirche. Zu Pfingsten hörten die Jünger Gottes Wort, und zwar jeder in seiner Sprache. Dieses Pfingstwunder konnte man in der Christuskirche in einem besonderen Gottesdienst erlebe

Pfarrer Dr. Johannes Blohm verdeutlichte das Pfingstwunder anhand der Geschichte eines Obdachlosen, der zu Pfingsten die Stimme Gottes vernimmt und Missionar wird. „Gottes Geist weht, wo er will“, fasste der Prediger zusammen, „Gottes Geist schafft einfach Neues.“ Deswegen sei Pfingsten ein Fest des Lebens. „Pfingsten brauchen wir, um uns wieder begeistern zu lassen für die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott und die Gemeinschaft miteinander“, schloss Dr. Blohm.
Diese Begeisterung und die Offenheit für Neues war im Gottesdienst immer spürbar. So erklang die Lesung aus dem 1. Korintherbrief auf Russisch, vorgetragen von Yaroslava Khotenok. Das Glaubensbekenntnis und auch das Vaterunser wurden nicht nur in Deutsch, sondern auch in Russisch gesprochen.
mo1Alteingesessene und Aussiedler sprachen gemeinsam die Fürbitten. Pfarrer Dr. Blohm, Johann Frank, Khotenok, Gabi Müller und Traudl Übler baten um Versöhnung und neues Leben, um ein tragfähiges Miteinander der Konfessionen und Religionen, für eine verantwortungsvolle, dem Leben zugewandte Politik.
Mit Kreistänzen rund um das Taufbecken machte der Tanzkreis „Von Fremden zu Freunden“ unter der Leitung von Erna Horn die verbindende Kraft des Pfingstfests sichtbar.
Nach dem Gottesdienst war die Gemeinde zu einem süßen Ausklang im Foyer bei Tee und Gebäck eingeladen.

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