Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Annaberg: Ökumenischer Gottesdienst

habererDie Bankreihen waren voll besetzt und einige Gläubige mussten sogar stehen, als mit „Morgenglanz der Ewigkeit“, dem Lied von Christian Knorr von Rosenroth, das Christus als Licht der Welt besingt, der ökumenische Gottesdienst auf dem Annaberg eröffnet wurde. Der ganze Gottesdienst stand im Zeichen des Lichts.

Der evangelische Dekan Karlhermann Schötz und sein katholischer Amtsbruder Dekan Walter Hellauer zelebrierten den Gottesdienst in herzlicher ökumenischer Gemeinsamkeit. Die Predigt hielt Pfarrerin Prof. Johanna Haberer. „Wenn die Lichter ausgehen, dann ist Krieg, dann ist Not und Unfreiheit“, begann sie, Licht hingegen sei ein Zeichen von Frieden und Wohlstand. Jesus Christus sei das Licht der Welt, der neue Mensch, der eine neue lichte Welt bauen kann.

Auch die Naturwissenschaft, führte die Predigerin aus, könne das Phänomen „Licht“ letztlich nicht erklären. Jedenfalls aber können Menschen zwar Licht wahrnehmen, wenn auch nur einen kleinen Teil des ganzen Spektrums. Diese Erkenntnisse der Physik übertrug Prof. Haberer auf Christi Wort „Ich bin das Licht“. Die Menschen können Christus als das Licht der Welt wahrnehmen, wenn sie gemeinsam singen und beten, wenn sie sich versöhnen und Frieden schaffen. „Von den Physikern lernen wir, dass wir nur einen ganz kleinen Teil des Lichts erkennen können. Ich bin überzeugt, das ist mit dem göttlichen Licht ganz genauso“, sagte die Predigerin, „eines Tages werden wir erkennen, welches Licht aus dem großen Spektrum die anderen Religionen sehen dürfen: die Muslime, die Buddhisten, die Juden.“ Das hoffe sie für die Zukunft, aber schon jetzt könnten die Menschen erkennen, dass evangelische und katholische Christen den Pfad zu Frieden und Versöhnung, zur Hilfe zum Leben und zum Schutz der Schwachen gemeinsam gehen sollen.

Gebete, Tauferinnerung und die Fürbitten wurden von katholischen und evangelischen Geistlichen und Ehrenamtlichen gemeinsam vorgetragen. Auch die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes atmete ökumenischen Geist. Es spielte der Posaunenchor mit Bläsern aus Sulzbach und Rosenberg unter der Leitung von Doreen Deyerl, als Kantorin wirkte Dr. Sabine Morgenschweis.

Zur Person:

Prof. Johanna Haberer studierte Theologie, Germanistik und Theaterwissenschaft in München und Erlangen. Sie war Vikarin in Goldbach bei Aschaffenburg und Pfarrerin z. A. in Schongau. Danach arbeitete sie als Journalistin für Presse und Rundfunk. Von 1997 bis 2001 war sie Rundfunkbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Seit 2001 ist Haberer an der Universität Erlangen-Nürnberg Professorin für Christliche Publizistik am Fachbereich Theologie.


Drei Fragen an Prof. Johanna Haberer:

Was bedeutet Ihnen Anna, die Mutter Mariens?

Ich bewundere die biblischen Frauen und predige sehr gern über sie. Sie stehen für die Zukunft der Schöpfung. Meine Tochter heißt Maria und mit erstem Namen Anna.

Luther lehnte Wallfahrten ab, aber unter Evangelischen kommt das Pilgern immer stärker in Mode. Wie stehen Sie dazu?

Luther lehnte Wallfahrten nicht ab. Luther lehnte auch das Fasten und das Beichten nicht ab. Martin Luther wollte nur nicht, dass sich die Christen diese religiösen Handlungen als ablassfähige Leistungen anrechnen.
Niemand bestreitet, dass es für den Glauben eine wundervolle Übung sein kann, zu pilgern. Wir dürfen, wir müssen nicht. Denn Gott liebt uns auch ohne religiöse Leistung – das würde Luther sagen.
Ich werde noch irgendwann einmal den Jakobsweg gehen!

Welche Bedeutung hat die Ökumene für Sie?

Diese Frage hat Prof. Haberer nicht ausdrücklich beantwortet, aber ihre Predigt auf dem Annaberg ist wohl Antwort genug.

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