Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

Pfarramt

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92237 Sulzbach-Rosenberg

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Frau Sieglinde Blos (Sekretärin), Tel 891 150.
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Kontakt

Pfarrer Dr. Kurz Tel: 81 19 320, Fax -365
Dekan Schötz Tel: 891 100, Fax -101
Pfarrerin Ulrike Häberlein, Tel: 81 36 74
Kantor KMD Gerd Hennecke, Tel: 891-159, Fax -151
Diakonin Irene Elsner Tel: 891 157,  Fax -151

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Ordination Stefan Fischer

Den Beitrag finden Sie hier auf der Seite unseres Dekanats.

"Erinnerungen heilen"

Ökumenischer Gottesdienst eröffnet Reformationsgedenken

Erinnerungen3„In der Vergangenheit haben die Jahrhundertfeiern der Reformation die Gräben zwischen den Konfessionen vertieft. Im Jubiläumsjahr 2017 soll es anders sein. Wir wollen nach den gemeinsamen Wurzeln, den wechselseitigen Herausforderungen und den verbindenden Zukunftsaufgaben fragen.“ Mit diesen Worten begrüßte Dekan Karlhermann Schötz zusammen mit Dekan Walter Hellauer eine große ökumenische Gemeinde in der Pfarrkirche St. Marien.

„Erinnerungen heilen“, das war das Ziel des ökumenischen Gottesdienstes zum Auftakt des Reformationsgedenkjahrs. Die beiden Dekane zelebrierten den bewegenden Gottesdienst gemeinsam, ergänzt von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern beider Konfessionen. Auch die musikalische Gestaltung unterstrich die Ökumene. Im Altarraum spielte der Posaunenchor der Christuskirche, auf der Empore sang der Kirchenchor von St. Marien.

Erinnerungen1Evangelische und katholische Christen haben in Eifer und Unduldsamkeit Krieg gegeneinander geführt, Menschen um ihres Glaubens willen verfolgt und vertrieben, gefoltert und getötet. So wurde die Freude des Glaubens in Hochmut verkehrt. Richard Reisinger, Sprecher des Pfarrgemeinderats, und Pfarrer Dr. Roland Kurz sprachen zusammen dieses Schuldbekenntnis. Sie baten auch um Vergebung für den Mangel an Nächstenliebe, der die Gottesliebe verdorren lässt, und für die Trennung am Tisch des Herrn.
Auf dem Boden vor dem Altar lag ein großes Kreuz. „Es wirkt wie eine Barriere, die uns den Weg versperrt: den Weg zueinander, den Weg zu unseren Nächsten, den Weg zu Gott“, sagte Dekan Hellauer. Zusammen mit Dekan Schötz, Dr. Kurz und Kaplan Daniel Fenk richtete er das Kreuz auf und verwandelte es so von einem Sperrsymbol in ein Versöhnungssymbol.

Am 31. Oktober 2016 feierte Papst Franziskus in Lund mit Vertretern lutherischer Kirchen den Reformationstag. Damals entstand die Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens. Auf diese Erklärungen gingen die beiden Dekane in ihrer Predigt ein. 50 Jahre ununterbrochener ökumenischer Dialog, stellten sie fest, haben geholfen, viele Unterschiede zu überwinden und haben das gegenseitige Verständnis und Vertrauen vertieft: „Durch diesen Dialog und gemeinsames Zeugnis sind wir nicht länger Fremde. Vielmehr haben wir gelernt, dass das Verbindende größer ist als das Trennende.“ Sie verpflichteten sich, gemeinsam Gottes barmherzige Gnade zu bezeugen und sich zu bemühen, die verbleibenden Hindernisse zu beseitigen, die die Kirchen davon abhalten, die volle Einheit zu erlangen. Denn sie haben sich angenähert, aber ihr gemeinsamer Weg ist noch nicht zuende. „Indem wir uns im Glauben an Jesus Christus näherkommen und Christi Liebe in unseren Beziehungen leben, öffnen wir uns, Katholiken und Lutheraner, der Macht des dreieinigen Gottes“, schlossen die Dekane.

Für die vielfachen Schritte der Versöhnung und die neue Kultur des Dialogs dankten der katholische und der evangelische Dekan einmütig. Gemeindereferentin Maria Witt und Pfarrer Wolfgang Bruder baten in den Fürbitten um Zeichen der Versöhnung und für die Opfer religiös motivierter Gewalt. Kaplan Fenk, Reisinger, Pfarrer Bruder, Pfarrer Dr. Kurz und Vikar Fischer trugen für den weiteren ökumenischen Weg fünf Selbstverpflichtungen vor, die eine Perspektive der Einheit beschrieben und dazu ermutigten, aus der Kraft des Evangeliums Jesu Christi die sichtbare Einheit zu suchen und zusammen Zeugnis für Gottes Gnade abzulegen. Nach jeder Verpflichtung wurde eine Kerze entzündet und brachte mehr Licht in die Kirche.Das aufgerichtete Kreuz schien Segen zu spenden für die große ökumenische Gemeinde, die hier im Gebet vereint war.

Infoabend zum Weltgebetstagland 2018 Surinam

Gottes Schöpfung ist sehr gut!

wgtWissen sie wo Surinam liegt? Nein? Und wissen sie was die Frauen dort bewegt? Wie sie leben? Nein?

Diese Fragen wurden am vergangen Montag im Gemeindesaal der Christuskirche beantwortet. Das Team um Katja Deyerl von der Christuskirche und Christine Pilhofer von St. Marien hatte dazu eingeladen.

Nach der Begrüßung durch Hausherrin Heidrun Schötz wurden die Frauen Zeugen davon, wie gut Gottes Schöpfung ist.
Während der Lesung des Schöpfungsberichtes aus 1.Mose1 legte Katechetin Angelika Masi-Geißner ein Bodenbild aus Tüchern, Blumen und Tieren. „Und siehe es war sehr gut“.

Vom großen Ganzen ging der Blick auf das kleine Land Surinam. Im Nordosten Südamerikas gelegen, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch-Guyana, leben dort  rund 540.000 Menschen. Dank seines subtropischen Klimas ist eine vielfältige Flora und Fauna entstanden mit  üppigen Riesenfarnen, farbenprächtigen Orchideen und über 1.000 verschiedenen Arten von Bäumen. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen haben hier ein Zuhause gefunden. Surinams Küsten eignen sich zwar nicht als Badestrände, dafür legen an den unberührten Stränden des Galibi-Naturreservats riesige Meeresschildkröten ihre Eier ab.

Aber nicht nur die Sonnenseiten dieses traumhaften Landes interessierten die Besucher und das Vorbereitungsteam.

Besonders die Lebensumstände wurden, untermalt durch eine Bilddokumentation, von Inge Maier und Bernadette Gebel erörtert.

So lebt der Großteil der Bevölkerung in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCO-Weltkulturerbe geschützten Stadt steht die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes. Im 17. Jahrhundert brachten erst die Briten, dann die Niederländer Surinam unter ihre Herrschaft. Auf den Plantagen der Kolonialherren schufteten die indigene Bevölkerung und bald auch aus Westafrika verschleppte Frauen und Männer. Ihre Nachkommen stellen heute mit den Maroons und Kreolen die größten Bevölkerungsgruppen. Nach dem Ende der Sklaverei 1863 warben die Niederländer Menschen aus Indien, China und Java als Vertragsarbeiter an. Neben europäischen Einwanderern zog es Menschen aus dem Nahen Osten und den südamerikanischen Nachbarländern nach Surinam.

Nach so viel geistlicher und geistiger Nahrung ging es zu den kulinarischen Köstlichkeiten.Dank fleißiger Hände des katholischen Frauenbundes war ein Buffet entstanden, das die vielfältige Küche des Landes widerspiegelte.

Verabschiedet wurden die Frauen mit dem Segen Gottes und dem obligatorischen Weltgebetstagliedes „Der Tag ist um, die Nacht kehrt wieder“. Hier ein besonderer Dank an den einzigen Mann an diesem Abend, unseres Musikers Stefan, der die Lieder auf dem Klavier begleitete.

Am 2. März um 19.00 Uhr findet in der Christuskirche der Gottesdienst zum Weltgebetstag mit der Liturgie der surinamischen Frauen aus fünf christlichen Konfessionen statt. Musikalisch begleitet wird er vom Gospelchor „Voices of Joy“ aus Sulzbach-Rosenberg unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke.

Spendenvergabe Raiffeisenbank

raiba1Kurz vor Weihnachten, am 22. Dezember vergab die Raiffeisenbank Sulzbach-Rosenberg wieder Spenden an Kirchengemeinden Institutionen und Vereine. Auch unsere Kirchengemeinde wurde großzügig bedacht.

Stellvertretend für alle Empfänger dankte Dekan Karlhermann Schötz nach der Spendenvergabe Vorstandsvorsitzenden Hans Renner und unterstrich: „Das ist keine Selbstverständlichkeit, dieses Geld muss erst einmal erwirtschaftet werden!“

Mehr zur Spendenvergabe finden Sie hier.

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