Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

Pfarramt

Pfarrplatz 6
92237 Sulzbach-Rosenberg

Telefon: 09661 891-150
Telefax: 09661 891-151

Büro

Frau Sieglinde Blos (Sekretärin), Tel 891 150.
Herr Klaus Rösel (Kirchner), Tel 891 154.
Mo-Fr  9-12 Uhr (Do auch 14-18 Uhr)
E-Mail an unsere Gemeinde

Kontakt

Pfarrer Dr. Kurz Tel: 81 19 320, Fax -365
Dekan Schötz Tel: 891 100, Fax -101
Diakonin Irene Elsner Tel: 891 157,  Fax -151
Diakonin Sabrina Schmidt Tel: 891 153, Fax -151

Spendenkonto

Sparkasse Amberg-Sulzbach
IBAN: DE25 7525 0000 0380 1020 12
SWIFT-BIC: BYLADEM1ABG

Verabschiedung Pfarrer Bruder

Abschied BrudFestliche Orgel- und Trompetenklänge begleiteten den Festgottesdienst zur Ruhestands-Verabschiedung von Pfarrer Wolfgang Bruder in der gut gefüllten Christuskirche. Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz begrüßte eine Reihe von Festgästen und Bruders Amtskollegen aus dem Amtsbereich. Kirchenmusikdirektor Gerd Hennecke intonierte mit Mitgliedern der Kantorei und der Leiterin des Posaunenchores Doreen Deyerl das große Gloria. Nach Epistel- und Evangeliumslesung durch Kirchenvorsteher Günter Schultheiß legte Pfarrer Bruder in seiner Predigt den eigenen Konfirmationsspruch zugrunde. Er erinnerte dabei an seinen Konfirmationspfarrer vor genau 50  Jahren. „Warum hat er mir dieses Wort wohl gegeben“? fragte der neue Ruheständler. „Vielleicht hat er gespürt, dass mir schon damals die Suche nach einem intensiven und erfüllten Leben ins Herz gelegt war. Mit dem Blick auf Menschen, die getauft und konfirmiert waren, und trotzdem keinen Bezug zum Glauben hatten, braucht es eine Erweckung. Menschen, die geistlich tot sind, müssen erweckt werden. Der  Ort, da dies hier und heute geschieht sind unsere Gottesdienste, weil hier die Erweckung zum Ausdruck kommt. Ostern also hier und heute, Auferweckung im Gottesdienst. Oder vielleicht doch mehr Karfreitag, denn beides gehört zusammen. Abschied und Neubeginn“, schloss Pfarrer Bruder seine vielbeachtete Abschiedspredigt.

Bei der anschließenden Verabschiedung verwies Dekan Karl-Hermann Schötz auf das Evangelium des Ostermontags. „Nach fast 39-jährigem aktiven Dienst als Pfarrer unserer Landeskirche sehen Sie der Ruhephase der beginnenden Altersteilzeit vorsichtig entgegen. Nach dem Aufzeigen des dienstlichen Werdeganges übermittelte der Dekan noch besondere Grüße von Bruders Amtskollegen aus den früheren Wirkungsstätten und würdigte seine Aktivitäten im hiesigen Dekanatsbezirk und in der Kirchengemeinde Christuskirche. „Der Eintritt in den Ruhestand ist ein Einschnitt, den wir heute entsprechend würdigen. Vor allem die 39 Jahre ihrer aktiven beruflichen Tätigkeit", so Dekan Schötz.

„Sie traten zum 1. April 2006 ihren Dienst in Sulzbach-Rosenberg an. Sie brachten sich ein, als zuständiger Seelsorger für unsere fünf Seniorenheime, bei vielen Kasualien und Gottesdiensten, waren Ansprechpartner und Dekanatsbeauftragter für Lektorinnen und Lektoren und engagierten sich im Vorjahr stark für das Reformationsjubiläum. Gerade dieses Engagement entsprach ihrem Anliegen als Pfarrer immer auch Theologe zu bleiben. Dafür danke ich ihnen im Namen unserer Landeskirche und des Dekanatsbezirkes. Möge Gott ihnen Kraft schenken, ihre Gesundheit bewahren und sie mit ihrer Familie auch im Ruhestand behüten“.

Bei der anschließenden Entpflichtung mit Handschlag erwähnte Dekan Schötz nochmals den Beginn der neuen Lebensphase. „Du bleibst ordinierter Pfarrer unserer Kirche, dazu berufen, zu predigen, zu taufen und die Feier des heiligen Abendmals zu leiten. Du bist aber nun frei und entbunden von dienstlichen Pflichten in der Gemeinde um im Dekanatsbezirk“, so der Dekan. Er  übergab nach einem würdevollen Segensgebet das Schreiben der Landeskirche und Blumen an Frau Marianne Bruder.

Beim anschließenden Empfang im Gemeindesaal dankte 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Reitzenstein den angehenden Ruheständler für sein fast 12-jähriges Wirken in der Herzogstadt, verwies auf Bruders segenreiche Einsätze bei den verschiedensten Kasualien und als Ansprechpartner in Glaubensfragen. Er dankte mit guten Wünschen und der Übergabe einer Stadt-Tasse. Es folgten Günter Winter für den Gemeindeteil Hahnbach, Pfarrer Roland Böhmländer aus Amberg als Senior des Pfarrkapitels, Kirchenvorsteherin Gabi Müller für die Lektorinnen und Prädikanten, sowie der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Günter Schultheiß für die Kirchengemeinde. „Du hast Dir durch Deine vielen Aktivitäten bei allen Einsätzen in unserer Christuskirche einen große Fan-Gemeinde erworben“, dankte Schultheiß und übergab eine für den Ruhestand passende Campingliege mit Gutschein.


Zur Person Pfarrer Wolfgang Bruder

Nach Geburt, Kindheit und Jugend in Fürth Studium von 1973 bis 1979 Evang. Theologie in Erlangen und Tübingen. Ab 1. November 1979 Vikariat in Königsbrunn bei Augsburg. In dieser Zeit Hochzeit mit Frau Marianne. Von 1981 bis 1984 Pfarrer zur Anstellung in Velden im Dekanatsbezirk Hersbruck. Am 10.01.1982 Ordination durch Oberkirchenrat Viebig. 1984 Übernahme der Pfarrstelle Oberasbach im Dekanatsbezirk Fürth. Von 1994 bis 2004 Inhaber der Pfarrstelle St.Paul in Fürth. Am 1.April 2006 Übernahme der 3. Pfarrstelle in Sulzbach-Rosenberg.

Aktuelle Seite: Startseite Gemeindeentwicklung Kindertagesstätten Kita "An der Allee" HF 1 Verkündigung Gottesdienste Verabschiedung Pfarrer Bruder