Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Festgottesdienst zum Reformationsfest

Ref Gottesdienst501 Jahre nachdem Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen hatte, gedachten die evangelischen Christen in der Christuskirche mit einem Festgottesdienst der Reformation.

Als Festprediger hatte der Evangelische Männerbund Sulzbach Siegfried Stelzner gewonnen. Der Geistliche ist Dekan in Landshut. Früher war er Pfarrer in Schwandorf und stellvertretender Dekan im Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg. Dieser Gottesdienst war für ihn, wie Dekan Karlhermann Schötz sagte: „ein Heimspiel“.

Dekan Stelzner predigte über die Seligpreisungen der Bergpredigt (Mt 5, 3-10). Aus diesem Text, stellte er fest, spreche eine ungeheurere Sehnsucht. Die Menschen wünschten sich „eine Welt, in der nicht die Kleinen von den Großen gefressen werden, wo die Menschen nicht nach Euro und Cent beurteilt werden, wo Konflikte friedlich gelöst werden.“ Jesu Worte drückten Sehnsucht nach Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Liebe und Verstehen aus. Aber es wäre zu wenig, wenn es nur beim Sehen und Wünschen bliebe. Schon immer, betonte der Prediger, hätten die Kirchen versucht, den Worten Jesu gerecht zu werden und sich einzusetzen für Mühselige und Beladene. Auch die Christen selber hätten immer wieder Gutes getan und viel Barmherzigkeit geübt.

Doch viele Menschen sehnten sich nicht nur nach Veränderung der Welt außen, sondern auch nach innerer Veränderung, nach dem Frieden in sich selbst. Auch Martin Luther wollte im Inneren zur Ruhe zu kommen. Er suchte einen Gott, bei dem er sich bergen konnte, der ihm seine Angst vor Versagen und dem jüngsten Gericht nahm. Schließlich erkannte er, dass er sich den inneren Frieden nicht selbst erwerben kann, dass er ihm geschenkt ist, weil Gott den Menschen ohne sein Zutun liebt. Innerlich beruhigt und gefestigt, führte Dekan Stelzner aus, wandte Luther sich den Fragen der Welt zu. Er wollte helfen, die Welt zu ordnen und friedfertig zu machen, und die Sehnsucht Luthers nach einer gerechten Welt treibt die Kirche nach wie vor um. „Möge Gottes Wort uns Kraft geben, uns einzusetzen für Frieden und Gerechtigkeit und mögen wir immer wieder Platz finden in unseren Kirchen, wo wir gestärkt und ermutigt werden zum lebendigen Glauben und zur entschlossenen Tat, durch unseren Gott, der unserem Inneren Frieden schenkt“, schloss Dekan Stelzner.

Dann feierte Dekan Schötz mit der Festgemeinde das Abendmahl. Die Fürbitten, die den Seligpreisungen folgten, trug er zusammen mit Pfarrer Dr. Roland Kurz, dem Zweiten Vorsitzenden des Männerbunds Andreas Weber und Diakonin Irene Elsner vor. Musikalisch wurde der Gottesdienst sehr feierlich von der Bergknappenkapelle der Stadt unter der Leitung von Johannes Mühldorfer sowie von KMD Gerd Hennecke an der Orgel gestaltet.

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