Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Dekanatspartnerschaft mit Ostmähren: Empfang durch Bürgermeister Michael Göth

btschechen„Weiche Standortfaktoren wie Bibliothek, Waldbad, Museum sind erforderlich, damit Industrie sich ansiedelt“, sagte 1. Bürgermeister Michael Göth, „Freizeiteinrichtungen sind für die Zukunft der Stadt so wichtig wie Schulen.“ Das Stadtoberhaupt traf sich in der Bibliothek mit einer Delegation des ostmährischen Seniorats der Böhmischen Brüder, das eine enge Partnerschaft mit dem evangelischen Dekanat Sulzbach-Rosenberg verbindet.


Göth stellte den Besuchern aus Tschechien die Stadt vor und präsentierte ihnen die neuen Informationsbroschüren. Als er über die Geschichte und die wirtschaftliche Situation berichtete, stellten die Gäste fest, dass Vsetín und Kroměříž, ihre Herkunftsorte, eine ähnliche Entwicklung genommen haben. Wie Pfarrer Ivan Ryšavý, der Delegationsleiter, erläuterte, gab es auch in Ostmähren einen tiefgreifenden Strukturwandel. Die traditionelle Industrie, darunter auch Waffenindustrie, ist nach der Wende eingegangen. Aber die Region habe sich noch nicht wieder ganz erholt. Vsetín habe deshalb eine Arbeitslosigkeit von 10 % bis 11 %, auch viele junge Leute seien betroffen.
Parallelen, stellten Göth, die tschechischen Gäste sowie die hiesigen Pfarrer Dr. Roland Kurz und Dr. Reinhard Böttcher fest, zeigen sich auch daran, dass beide Regionen vom demographischen Wandel betroffen sind. Dr. Kurz erinnerte daran, dass in der Herzogstadt in 13 Jahren die Zahl der Seniorenheime von drei auf fünf angestiegen ist, obwohl es heute weniger Einwohner gebe. Dekanatsjugenddiakon Tim Saborowski ergänzte, dass bei den evangelischer Jugendlichen in den letzten fünf Jahren ein Rückgang um 20 % zu verzeichnen war. Die Gründe hierfür seienKirchenaustritte, Wegzug und allgemein sinkende Kinderzahl.
Auch in Tschechien, berichtete Pfarrer Ryšavý, leiden kleine Städte unter der Abwanderung aus dem ländlichem Raum, weil vor allem die Eliten weggehen, während Prag und Brünn profitieren.
Luise Eckert, die Leiterin der Stadtbibliothek, die ostmährischen Bibliothekarinnen Daniela Divínová und Lucie Strbačková, die Pfarrer sowie deutsche und tschechische Kindergärtnerinnen
tauschten sich mit Göth und Hauptamtsleiter Johann Gebhardt über Leben, Politik und Kultur in ihren Heimatstädten aus. Pfarrer Ryšavý hob besonders die Rolle der Kirche hervor: „Ich bin dankbar, dass unsereErzieherinnen sehen, wie hier die Kirche das Leben kultiviert“, denn in Tschechien ist die Kirche im öffentlichen Leben kaum sichtbar, und auch die Kindergärten sind alle in staatlicher Trägerschaft.
Als Dankeschön für die Gastfreundschaft überreichten die ostmährischen Besucher dem Bürgermeister ein Paket mit tschechischen Köstlichkeiten.
Der Rosenberger Kindergarten „Guter Hirte“ ist seit den Anfängen hoch engagiert in der Dekanatspartnerschaft. Auch bei dem Termin in der Bibliothek war er vertreten – nicht nur mit der Erzieherin Anita Dehling, sondern auch durch einige Kinder. Endlich wurde es auch für die Kleinen spannend. Eckert zeigte als Bilderbuchkino das Buch „Pippilothek??? Eine Bibliothek wirkt Wunder“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schäfer. Vor allem die Bibliothekarinnen Divínová und Strbačková verfolgten aufmerksam, wie hier die Kinder an Literatur herangeführt wurden. Schließlich durften die Jungen und Mädchen in den reichen Beständen an Bilderbüchern schmökern und Bücher ausleihen.

 

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