Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

Pfarramt

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Christuskirche auf Radl Tour in der Lüneburger Heide

radelEine Woche lang, vom 30.07. bis 06.08., waren die Teilnehmer mit Reiseleiterin Irene Elsner in der Lüneburger Heide zum Radfahren unterwegs. Am südlichen Rand der Lüneburger Heide, in Hodenhagen, lag das Hotel, von dem aus die Touren in das Aller-Leine-Tal erfolgten. Unsere Radführerin vor Ort, teilte uns mit, dass manche geplante Route abgeändert werden müsse. Wegen, bis vor kurzen, stärkeren Regenfällen war es zu Überschwemmungen gekommen, die manche der geplanten Wege unpassierbar machten. Eine der ersten Touren führte zur „Alfred Toepfer Akademie“ nach Schneverdingen. Auf dem Weg dorthin wurde ein kurzer Stopp an einer Heidschnuckenfarm eingelegt. Auf der einzigen Ginsengfarm Europas wurde bei einer Führung erklärt, dass die Ginsengwurzel erst nach 6 Jahren geerntet werden kann. Ein erneuter Anbau der Pflanze ist erst nach 30 Jahren auf dem gleichen Feld möglich. In Schneverdingen wurde die Eine-Welt-Kirche mit ihrem Erdbücheraltar besucht. Mit Erden aus verschiedenen Ländern und Orten (u.a. aus Hahnbach) sind die Erdbücher gefüllt. Auf einer Heidelbeerfarm konnten Früchte selbst geerntet und gegessen werden. Natürlich konnten größere Mengen auch käuflich erworben werden.

Die Radführerin überraschte unsere Gruppe mit Butterkuchen und Kaffee, das ihr Ehemann unterwegs kredenzte. Das Heidemuseum erkundete jeder für sich. Geführt wurde durch das Kloster Wienhausen, in dem evangelische Konventualinnen leben und Aufgaben im Kloster übernehmen. Auf einer Fahrt durch die Energieregion auf dem Aller-Rad-Weg bis nach Celle konnten Wasserräder und Bockwindmühlen betrachtet werden. Ein Denkmal bei Wietze, neben dem Deutschen Erdölmuseum, steht für die erste Ölbohrung Deutschlands vor ca. 350 Jahren. Der Weg durch die Heide, auf manchmal schwierigen sandigen Wegen - teils mit Vertiefungen - führte an gepflegten Dörfern und Häusern mit Reetdächern vorbei. Treffen konnte man auf dem Weg auch Wanderer und Urlauber auf Pferdekutschen.

Auf den Spuren der Bremer Stadtmusikanten unterwegs, von Stellichte nach Verden, führte der Radweg an einer Papiermühle vorbei. Ein großer Doppelmühlstein vor dem Gebäude wies auf die frühere Nutzung hin. Der Dom zu Verden mit dem Steinernen Mann wurde besichtigt und die dazugehörende Sage erzählt. Bei einem gemütlichen Wunschkonzert am Abend mit Diakonin Irene Elsner an der Gitarre, wurde kräftig mitgesungen. Während einer Dombesichtigung wurde gemeinsam die Akustik des Gotteshauses erprobt. Täglich wurde der Ausflug mit einem kurzen Gebet durch die Diakonin begonnen. Während des einwöchigen Aufenthaltes spendeten zwei Geburtstagskinder der Gruppe Kaffee und Kuchen.

Am vorletzten Tag der Reise fuhr ein Teil der Reisegruppe mit dem Bus nach Celle, der andere Teil mit dem Fahrrad nach Walsrode in den größten Vogelpark der Welt. Bei einer spektakulären Vogelschau konnten die Flugkünste diverser Vögel verfolgt werden.
Nach einem gemütlichen Abend erfolgte das Kofferpacken, da es am nächsten Tag wieder nach Hause ging.

Ohne Engagement kann natürlich so eine Reise nicht über die Bühne gehen. Angefangen bei Irene Elsner, die die Reise organisierte und plante, über Patrick Faraud, der während der Reise bei eventuellen Pannen behilflich war und so für einen reibungslosen Ablauf sorgte und den immer freundlichen und äußerst hilfsbereiten Busfahrer, der uns wohlbehalten wieder nach Hause brachte – ihnen gilt unser besonderer Dank. Auf diese Weise konnte das Land Niedersachsen mit anderen Augen betrachtet werden, da vermutlich oft nur der Blick vom Autofenster aus die Gegend erkundet.

(Reiseeindrücke einer Teilnehmerin)

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