Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Passionssingen der Trachtenvereine

Passion3Hat Jesu Leid Sinn? Welche Bedeutung hat die Passion für die Menschen heute? Diesen Fragen gingen der Heimatverein Birgland und der Heimat- und Trachtenverein „Stamm“ beim Passionssingen in der Christuskirche nach.

Vor dem Altar, unter dem lebensgroßen Abbild des gekreuzigten Christus, saßen die Musikanten der beiden Heimatvereine. Die Birgländer Sängerinnen sowie das Gesangsduo Sabine Morgenschweis und Bruni Lommer nahmen die andächtig lauschenden Besucher vom Ölberg über die Geißelung und Verspottung mit bis nach Golgatha. Tiefe Frömmigkeit prägte diese schlichten Lieder, wahres Gefühl und echtes Mit-Leiden.

Konrad Stauber trug nachdenkliche Texte vor, die die Passion in die Gegenwart holten. „Passion erfahren heißt, sein Leid vor Gott tragen und dadurch Trost finden, weil Jesus vorangegangen ist und den Tod überwunden hat“, führte der Sprecher aus.
Was Jesus vor über 2000 Jahren angetan wurde, das tun sich die Menschen auch heute tagtäglich gegenseitig an. Wie Christus am Ölberg, so leiden viele Menschen unter schmerzhafter Einsamkeit. Er wurde gegeißelt, auch wir verletzen immer wieder Menschen, zwar vielleicht nicht mit der Peitsche, wohl aber mit grausamen Worten. Vor den Augen einer neugierigen Volksmenge schleppte er sein Kreuz nach Golgatha. Die meisten gafften, nur wenige halfen. Was würden wir tun? „Gott, schärfe meinen Blick für die Ängste und Nöte meines Nächsten“, fasste Stauber zusammen.

Mit Hackbrett und Zither, Blockflöten, Gitarre und Akkordeon spielten die Musikanten im Wechsel mit Liedern und Texten besinnliche Instrumentalstücke. Da konnte man die Worte im Herzen nachklingen lassen, der Botschaft nachspüren.
Die Gemeinde sang, begleitet von den Musikanten, „O Haupt voll Blut und Wunden“. Aber das Passionssingen blieb nicht beim Schmerz stehen. „Christsein heißt, Halleluja singen zu dürfen auch im Bereich des Leides“, sagte Stauber. Manchmal komme überraschend die Freude zu den Menschen, und das sei ein kleines Zeichen für die große Freude, die die Frauen am leeren Grab erlebt haben.

Mit einem Gebet und dem Segen verabschiedete Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz die Passionsgemeinde. Menschlichkeit, Mitleid und tätige Nächstenliebe kann man aus der Passion lernen. Deshalb waren die Besucher des Passionssingen gern bereit, die Körbchen am Ausgang mit Spenden für die Ökumenische Sozialstation zu füllen.

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