Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Frau Sieglinde Blos (Sekretärin), Tel 891 150.
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Dekan Schötz Tel: 891 100, Fax -101
Diakonin Irene Elsner Tel: 891 157,  Fax -151
Diakonin Sabrina Schmidt Tel: 891 153, Fax -151

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60 Jahre Brot für die Welt – Vortrag zum Reformationsfest

Reformation VortragAm 12. Dezember 1959 begannen die evangelischen Kirchen die erste Aktion „Brot für die Welt“. Am 1. Advent wird die 60. Spendenaktion eröffnet. Das Jubiläum nahm der Evangelische Männerbund zum Anlass, den traditionellen Vortrag zum Reformationsfest diesem Thema zu widmen. Dekan Karlhermann Schötz, 1. Vorsitzender des evangelischen Traditionsvereins, vertrat die erkrankte Referentin Karin Deraëd und berichtete den interessierten zuhörenden Besuchern über die Gründung, die Entwicklung und die aktuelle Arbeit von „Brot für die Welt“.

Anfangs stand der Kampf gegen den Hunger im Mittelpunkt der Arbeit von „Brot für die Welt“. In den 1970erjahren wurde das Thema Frieden wichtig, dann sah man den Hunger in armen Ländern im Zusammenhang mit der Lebensweise in den Industrienationen. Ab den 1990erjahren richtete „Brot für die Welt“ das Augenmerk zunehmend auf fairen Handel, Solidarität, Menschen- und Kinderrechte. Derzeit steht bei den Spendenaktionen die Menschenwürde und das Recht auf Bildung im Mittelpunkt.

„Brot für die Welt“ wird etwa zur Hälfte aus Bundesmitteln für Entwicklungsarbeit finanziert. Knapp ein Viertel der Einnahmen sind Spenden und Kollekten, 20 % kommen aus der Kirchensteuer. Der Rest sind unter anderem Bußgelder und Nachlässe. Die Organisation unterstützt derzeit mit 580 hauptamtlichen Mitarbeitern über 2000 Projekte in 90 Ländern. Immer sind Partner vor Ort eingebunden. Die Projektarbeit wird regelmäßig überprüft, um den sorgsamen Umgang mit dem Geld zu kontrollieren und sicherzustellen, dass keine Projektmittel für Korruption missbraucht werden. 2016 hat die Organisation 277,1 Millionen Euro ausgegeben, davon 91,3 % für die Projekte und den Rest für Werbung und Verwaltung.

„Die Arbeit ist heute genauso dringlich wie vor 60 Jahren“, stellte Dekan Schötz schließlich fest, „das Jubiläum ist eine Gelegenheit, das segensreiche Wirken von ‚Brot für die Welt‘ sichtbar zu machen.“

Info

Am 1. Advent, Sonntag, 2. Dezember, wird um 10 Uhr im Gottesdienst in der Christuskirche die diesjährige Spendenaktion von „Brot für die Welt“ eröffnet. Zu diesem Gottesdienst kommen unter anderem Susanne Breit-Keßler, die Regionalbischöfin von München, und Michael Bammessel, der Präsident der Diakonie Bayern. Die Christuskirche wurde ausgewählt, weil das Dekanat Sulzbach-Rosenberg seit 1976 eine Partnerschaft mit dem indigenen Gebiet Guarita in Brasilien unterhält, die auch von „Brot für die Welt“ unterstützt wird.

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