Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Sommerfest in Oed

oed2Wahre Besucherströme pilgerten zum diesjährigen Sommerfest des Evang. Männerbundes Sulzbach nach Oed hoch über dem Lehenbachtal, wo im vereinseigenen Jugend- und Freizeitheim bei angenehmen Temperaturen und genügend Sonne gemütlich gefeiert wurde. Dieser Festtag mit seiner schon jahrzehntelangen Tradition begann mit einem Festgottesdienst im Hof des Heimes unter schattenspendenden Pavillons, wo der 1. Vors. des Männerbundes, Dekan Karlhermann Schötz vor einer großen Gottesdienstgemeinde predigte.

2. Vorsitzender Andreas Weber konnte zum Gottesdienst neben einigen Mitgliedern  des Kirchenvorstandes  auch viele Vereinsabordnungen begrüßen. Unter den zahlreichen Gästen waren Abordnungen des Evang. Männerbundes Rosenberg, der Naturfreunde, der Betriebsportgruppe Post, des Deutschen Alpenvereins, sowie des Trachtenvereins „Erz- und Eisenwalzer- Boum“ und viele weitere.

In seiner Ansprache verwies Weber darauf, dass 1974 das Jugend- und Freizeitheim in Oed als kompletter Neubau eingeweiht wurde und demnach seit 40 Jahren Unterkunft bietet. Andreas Weber las anschließend aus dem Matthäus-Evangelium die Seligpreisungen aus der Bergpredigt ergänzt durch gemeinsame Paul-Gerhardt-Lieder, die Dekan Schötz auf seiner Gitarre begleitete.

oed1Dekan Karlhermann Schötz stellte  seiner Predigt ein Wort aus Psalm 19 voran, wo es heißt: „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes und das Firmament verkündet seiner Hände Werk“. Mit Hinweis auf ein altes slowakisches Märchen behandelte er das Thema Salz. Denn Jesus sagte zu uns „Ihr seid das Salz der Erde“. „Wir alle sind es hier, wir sind als Mitarbeiter der Gemeinde, so wertvoll wie das Salz. Mit so viel Wertschätzung denkt Gott über uns. Wenn Jesus dies von uns sagt, erinnert er uns daran, wie wichtig und notwendig jeder von uns für diese Erde ist. Die Erde braucht Menschen, die tun was Jesus vorgelebt hat. Menschen die Frieden stiften, die sanftmütig  und barmherzig sind, wie Jesus es in seiner Bergpredigt an-klingen ließ. „ Wenn Jesus zu uns sagt „ Ihr seid das Salz der Erde“ dann ermutigt er uns alle, als Salz der Erde unserer Bestimmung zu folgen. Er ermutigt uns, das zu sein, was wir schon sind: Salz das salzt, sogenannte Salzmenschen“. Der Dekan verwies dabei auf eine große Schar Ehrenamtlicher in den kirchlichen Kreisen, die sich Jahrzehnte engagieren, um solche Feste wie in Oed  zu feiern, oder als Besuchsdienst- und Chormitglied, als Helfer in Gottesdiensten usw. als gute Salzmenschen zu wirken. „ Wir dürfen mit unserer Würze das Leben bereichern und geschmackvoll machen. So wie der Männerbund das Leben in der Kirchengemeinde und in Sulzbach mit seinen Veranstaltungen bereichert. Wir sind als Kinder Gottes das Salz der Erde, von Gott begabte Menschen. An diese Zusage Gottes soll uns dieser Salzstreuer erinnern, den sie heute als Gottesdienstbesucher vom Männerbund erhal-ten, damit Sie nicht vergessen „ Ihr seid das Salz der Erde“, so der Dekan abschließend. Die über einhundert kleinen Salzstreuer mit der Aufschrift „ Ihr seid das Salz der Erde“, wur-den durch die Männerbundhelfer anschließend an die Gottesdienstbesucher verteilt.

Im gemeinsamen Fürbittengebet erbaten der Männerbundvorsitzende Dekan  Karlhermann Schötz und sein Stellvertreter Andreas Weber Frieden in einer solidarischen Gemeinschaft, wo Menschen miteinander Freud und Leid teilen und in der christlichen Gemeinde neue Kräfte sammeln können.

Andreas Weber dankte den zahlreichen Helfern, innerhalb und auch außerhalb der Vor-standschaft die wieder viele Stunden ehrenamtlichen Einsatz leisten mussten. Er verwies darauf, dass solche Feste nur gelingen können, wenn beste Gemeinschaftsarbeit, wie man sie beim Männerbund Sulzbach vorfindet, geleistet wird. Sein Dank galt auch einigen Sponsoren. Das Arbeitsteam hatte wieder reichlich Spezialitäten für alle Besucher vorbereitet. Das Angebot  reichte von Bratwürsten und Steaks vom Grill über Schäuferle und Knöcherln mit Kraut, bis hin zum  Torten- und Kuchenbüffett mit Oeder Kücheln für die Kaffeegäste am Nachmittag.
Viele Gäste und Mitglieder konnten deshalb voll des Lobes für das schöne Fest mit einer Maß Fuchsbeck-Bier vom Faß genüsslich anstoßen. Unter dem grünen Laubdach und in den Pavillons ließ es sich herrlich bis zum Abend feiern.

Jahreshauptversammlung des Männerbundes

mb2014„Des Menschen Sohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“, mit diesem Wort aus dem Matthäusevangelium 20, 28 eröffnete Dekan Karlhermann Schötz als 1. Vorsitzender die Jahreshauptversammlung des Evangelischen Männerbunds Sulzbach. Der Männerbund, führte er aus, sei vor 121 Jahren im Dienste der Menschen gegründet worden. Dienst sei eine Grundverhaltensweise des Christen, und im Männerbund werde sie gelebt. Die Veranstaltungen dieses großen evangelischen Traditionsvereins tragen dazu bei, dass Menschen nicht allein zuhause sein müssen, sondern Gemeinschaft erleben. „Das ist ein guter und wichtiger Dienst, der in den nächsten Jahren immer wichtiger werden wird“, betonte der Dekan.
Auch Bundesbruder Michael Göth, der 1. Bürgermeister der Stadt, dankte dem Männerbund für die ehrenamtlich geleistete Arbeit, die Veranstaltungen des Männerbunds hätten große Strahlkraft. „Das fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Männerbund und in der Stadt“, sagte er anerkennend und überreichte dem Dekan eine Spende.
Andreas Weber, der 2. Vorsitzende des Männerbundes, blickte im Rechenschaftsbericht des Vorstands auf die vielfältigen Aktivitäten des letzten Jahres und die harmonische Zusammenarbeit im Vorstand zurück und dankte allen, die es durch ihre Unterstützung ermöglichten, dass die zahlreichen Veranstaltungen des Männerbunds stattfinden konnten. Insbesondere bedankte sich Weber bei den Pfarrern und dem Pfarramt sowie den vielen engagierten Bundesbrüdern und -schwestern. Er hob auch das große Engagement des Männerbunds bei der Verteilung des Gemeindebriefs viermal im Jahr hervor. Diese Arbeit solle nach und nach auf jüngere Leute übergehen, regte der 2. Vorsitzende an. Das Freizeitheim in Oed, führte Weber aus, werde  vorbildlich von Anneliese Luber, Christine und Christof Fischer verwaltet. Deshalb konnte es oft vermietet werden und es wurden entsprechende Einnahmen erzielt.
Dann stellte er das gleichermaßen reizvolle wie umfangreiche Programm für 2014 vor. „Wir wollen auch heuer wieder die uns abverlangten Maßnahmen unverzagt angehen“, schloss Weber, „auch 2014 kann wieder ein segensreiches Männerbundjahr werden.“
Kassiererin Karin Aulinger musste im Rahmen der SEPA-Umstellung für Männerbund und Sterbekasse die Daten von insgesamt rund 700 Mitgliedern anpassen und entsprechend viele Briefe schreiben. Für diese enorme Arbeit dankten ihr Dekan Schötz und Weber und überreichten ihr ein Präsent. Aulinger berichtete dann über die insgesamt erfreuliche Kassenlage. Kassenprüfer Christian Beck bescheinigte ihr eine ordnungsgemäße Kassenführung, die zu keinerlei Beanstandungen Anlass gab. Der Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet.
Dekan Schötz informierte die Bundesbrüder und Bundesschwestern über die Landessynode, an deren konstituierender Sitzung in Bayreuth er als neu gewählter Synodaler teilnahm.
An die Mitgliederversammlung des Evangelischen Männerbunds schloss sich die Jahreshauptversammlung der selbständigen Sterbekasse an.

Totenehrung

Mit einer Schweigeminute und einem Gebet gedachte die Jahreshauptversammlung des Evangelischen Männerbunds Sulzbach ihrer im vergangenen Jahr verstorbenen Bundesbrüder und Bundesschwestern Fritz Luber, Bärbel Pickel, Ernst Pickel, Johann Schmidt, Andreas Schübel, Georg Trautmann, Elsa Tretzel, Lina Wopperer.

Festzug zum Reformationsfest

fzugMitreißende Bläserklänge erfüllten die Stadt, als die evangelischen Sulzbach-Rosenberger von der Bastei zur Christuskirche zogen, um dort das Reformationsfest zu feiern. Die Bergknappenkapelle der Stadt ging voran, ihr folgten der Evangelische Männerbund Sulzbach mit dem 2. Vorsitzenden Andreas Weber und sein Rosenberger Bruderverein mit dem Vorsitzenden Manfred Weiß. Wegen des Regens konnten die prächtigen Fahnen der beiden Traditionsvereine nicht frei im Winde fliegen, sondern waren von eine Folie geschützt.
Auch Dekan Karlhermann Schötz, Pfarrer Dr. Roland Kurz, Diakonin Sabrina Schmidt und die Kirchenvorsteher hatten sich in den langen Zug eingereiht. Zahlreiche Gläubige, darunter viele Konfirmanden, schlossen sich an und nutzten freudig die Gelegenheit, sich öffentlich sichtbar zum Glauben, zur evangelisch-lutherischen Konfession zu bekennen. Unter vollem Geläut erreichte der Festzug schließlich die Christuskirche.

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