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Ökumenischer Vortrag „Buddhismus als Religion der Achtsamkeit“

Buddhismus„Anstelle von Gartenzwergen stehen in manchen Vorgärten Buddhafiguren“, hat Dekan Karlhermann Schötz festgestellt. Der Buddhismus fasziniert und bedeutet damit eine Herausforderung für das Christentum. Deshalb lud Schötz zusammen mit dem katholischen Dekan Walter Hellauer zum Vortrag „Buddhismus als Religion der Achtsamkeit“ ein. Als Referenten hatten sie den Religionswissenschaftler Prof. Andreas Nehring gewonnen.

Nehring erläuterte die Achtsamkeitsmeditation, die der buddhistische Mönch Thích Nhất Hạnh begründete. Das ist eine Form der Aufmerksamkeitslenkung, um durch Beobachtung und Erkennen aller Erlebnisse und Empfindungen eine größere Distanz dazu zu gewinnen und letztlich das zwischenmenschliche Verhältnis zu verbessern. Die Achtsamkeitsmeditation werde auch therapeutisch eingesetzt, führte Nehring aus.

Dann ging der Referent kurz auf die Entstehung des Buddhismus und seine wesentlichen Lehren ein. Der Buddhismus bezieht sich nicht auf einen jenseitigen Gott, sondern auf die innere Realität des Menschen. Der wird nicht als autonomes, in sich geschlossenes Selbst wahrgenommen, sondern als ein Teil der gesamten Schöpfung. Ziel sei, Hass, Gier und Unwissenheit zu überwinden.

Die Besucher stellten dann noch viele Fragen zur buddhistischen Religion und interessierten sich besonders für die Situation des Buddhismus in Deutschland.

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