Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Annaberg: Ökumenischer Gottesdienst

anna oekumenisch01Mittags und am Nachmittag war der Annaberg wie ausgestorben, weil es einfach viel zu heiß war. Am Abend dann strömten die Gläubigen auf den Berg, um beim ökumenischen Gottesdienst für die Einheit der Christen zu beten.

„Ökumene auf dem Weg“ war das Thema des Gottesdienstes, und auf den Bänken vor dem Freialtar war kein Platz mehr frei. Nicht nur die Gemeinde, auch die Geistlichen und weiteren Mitwirkenden, die den Gottesdienst gestalteten, zeigten, wie selbstverständlich heute in der Herzogstadt Ökumene gelebt wird. Die beiden Dekane Walter Hellauer und Karlhermann Schötz zelebrierten und sprachen Gebete, die evangelischen Pfarrer Dr. Roland Kurz und Ulrike Häberlein, von katholischer Seite Kaplan Daniel Fenk und Gemeindereferentin Katharina Metzl wirkten mit.

weissannaAls Prediger hatte der evangelische Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss aus Regensburg gewonnen werden können. Er tritt zum Monatsende in den Ruhestand, so dass er sich mit dem Gottesdienst auf dem Annaberg aus dem Kirchenkreis verabschiedete. Der Regionalbischof begann seine sehr persönliche, bewegende und auch humorvolle Predigt mit einem Rückblick auf seine Kindheit in Sulzbach-Rosenberg, die von der Maxhütte, den oft kleinlichen Reibereien des Simultaneums, aber auch der intensiven kirchlichen Bindung der Menschen geprägt war. Die Auflösung des Simultaneums, stellte Weiss fest, hat die Gemeinden einander nicht ferner, sondern näher gebracht.“

Der Prediger erläuterte, dass Einheit nicht erst erreicht werden müsse, sondern schon gegeben sei. Das evangelische Bekenntnis erkläre im 7. Artikel, dass es reiche, „dass das Evangelium einträchtig nach rechtem Verständnis gepredigt und die Sakramente dem göttlichen Wort gemäß dargereicht werden.“ Die Einhaltung der gleichen, von den Menschen eingesetzten Zeremonien hingegen sei nicht erforderlich. Die christliche Gemeinde habe die Aufgabe, das Wunder der Einheit wahrzunehmen und über alle Trennungen der Kirchen hinweg zu erkennen, „dass wir als Christen eins sind, unter dem einen Herrn, in dem einen Glauben, in der einen Taufe.“ Dabei bedeute Einheit auch, um die Wahrheit zu ringen und doch dabei zu spüren, dass das Band der Einheit stärker ist als die Unterschiede, die die Christen verschiedener konfession zurecht oder zu Unrecht betonen.“ Der Prediger stellte fest: „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, das ist beileibe keine simple Formel, das ist Gottes permanente Verheißung und Zusage an uns.“

Die Ökumene habe schon viel Verständigung und gemeinschaftliches Leben unter Christen erreicht. Er sei dankbar für die Entspannung, Entkrampfung und Normalität. Schließlich wünschte der Prediger den Gemeinden, dass sich diese Entwicklung fortsetzt und dem klaren Zeugnis für den gemeinsamen Herrn Jesus Christus dient. Gemeinsam sprachen die evangelischen und katholischen Christen das Glaubensbekenntnis, eingeleitet von Hildegard Baumgartner. Das klare gemeinsame Zeugnis wurde auch bei den Fürbitten deutlich, die in ökumenischer Verbundenheit von Bernadette Gebel, Pfarrgemeinderat von St. Marien, und Günter Schultheiß, Kirchenvorstand der Christuskirche, vorgetragen wurden.

Sehr schön war die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Solosängerin Sabine Morgenschweis führte den Gemeindegesang, der prächtig von einem ökumenisch besetzten Posaunenchor unter der Leitung von Daniel Thurner und Steffen Kordmann am Piano geleitet wurde. Im Anschluss an diese „seelische Erfrischung“ wie Dekan Hellauer nach dem Segen sagte, labten die Gottesdienstbesucher auch ihren Leib. Der klare, warme Abend ermöglichte es, lange bei Bier und Bratwürsten zu sitzen, gesellig zu plaudern, den Blick Richtung Hahnbach oder Amberg schweifen zu lassen und das Leben zu genießen.

Kirchenmusikalische Termine

Reformationsfest
The Trumpet shall sound: Festliche Musik fr Orgel und Trompete

Kirchenreinbach: Kirche Kirchenreinbach
Orgelmatinee zum Martinimarkt KMD Gerd Hennecke
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Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart KMD Gerd Hennecke
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