Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Konfirmationen Jahrgang 2019/2020

Kein Abendmahl, kein Gemeindegesang, beschränkte Gästezahl: Die Corona-Pandemie traf auch die Konfirmationen in der Christuskirche. Das Wesentliche war aber wie immer: Junge Menschen bekräftigten ihren Glauben und bekamen Gottes Segen zugesprochen.

Die Jugendlichen hatten 2019 ihre Vorbereitungszeit begonnen und sollten letztes Jahr ihre Konfirmation feiern. Alles war vorbereitet, als die Gottesdienste abgesagt werden mussten. Mit einem Jahr Verspätung wurde die Einsegnung jetzt nachgeholt – coronabedingt mit einigen Einschränkungen und in zwei Gruppen.

Da passte die Predigt, die Pfarrerin Ulrike Häberlein im Konfirmationsgottesdienst um 9 Uhr hielt, perfekt. 14 Jugendliche hörten aufmerksam zu, als sie das Leben mit einer langen und riskanten Expedition verglich. Auf so einer Reise, stellte sie fest, gibt es viele Gefahren, in denen einem Bibelworte wieder Kraft geben könne. Die Worte von Jesus, sagte die Pfarrerin, sprechen die Menschen in allen Lebenslagen an, ob in Freude, Unsicherheit oder Trauer: „Dann ist Gott da und zeigt uns einen Weg.“ Bei der Expedition des Lebens sehe man viele Wegweiser, aber nicht alle führen an ein Ziel. Da sei es gut, einige Gebete aus der Konfizeit und den Konfirmationsspruch zu wissen, um Gott im Gebet seine Sorgen sagen zu können, denn auf Jesus dürfe man sich verlassen, so wie er es im Johannesevangelium 14, 6 sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater, außer durch mich.“

Zwei Stunden später predigte Diakonin Irene Elsner für 15 Konfirmanden. Sie schenkte jedem der Jugendlichen einen Spiegel. Im Spiegel, führte sie aus, sieht man sein Äußeres, die ganz persönliche Schönheit. Aber das eigene Aussehen entspricht nicht dem Ideal, das die Werbung vorgibt. Statt auf die Medien, empfahl sie, solle man lieber auf die Bibel hören. In Psalm 139, 14 heißt es: „Gott, ich danke Dir, dass ich so wunderbar gemacht bin!“ Man solle sich nicht überkritisch sehen, wichtig sei es vielmehr, sich in seiner Haut wohlzufühlen und zu erkennen, dass man ein Wunderwerk Gottes, ein Geschenk des Himmels ist. Deshalb wünschte die Diakonin den Konfirmanden, dass sie gutgelaunt und selbstbewusst in den Spiegel schauen können, aber auch, dass sie im Spiegel mehr sehen als nur das Äußere.

Nach Tauferinnerung, Glaubensbekenntnis und Konfirmationsfrage kamen die Mädchen und Jungen in Gruppen zum Altar. Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz, Pfarrerin Häberlein und Diakonin Elsner segneten sie ein. Als mündige Christen dürfen sie jetzt Paten werden, den nächsten Kirchenvorstand wählen und kirchlich heiraten.

Musikalisch wurden die beiden Konfirmationsgottesdienste sehr festlich von Dekanatskantor KMD Gerd Hennecke an der Orgel und Stefan Frank auf dem Saxophon gestaltet.

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