Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

Dekanatskantor Gerd Hennecke

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Orgelmatinee

ChristusWeisserSonntag„All you need is Bach“ hatte Dekanatskantor Gerd Hennecke das Programm für die Orgelmatinee zum Marktsonntag genannt. Er begann das Konzert tatsächlich mit der Dorischen Toccata und Fuga des Großmeisters, die er kraftvoll und majestätisch interpretierte. Dann zeigte der Organist aber, dass man auch anderes als Bach brauchen kann, nämlich Hans Friedrich Micheelsen (1902-1973). Micheelsen ist ein Erneuerer der evangelischen Kirchenmusik, der Bachs Formen aufgriff und auch ähnlich grandiose Akkorde verwendete.

Das wurde bei Micheelsens Orgelkonzert über die österliche Weise „Es sungen drei Engel einen süßen Gesang“ spürbar.Drei Sätze Toccata, Kanzona und Fuga zeigten eine althergebrachte Form, die höchst virtuose Gestaltung und die modernen Harmonien, die Hennecke mit einer farbigen Registratur zum Leuchten brachte, trugen das Werk aber in die Gegenwart. Das Publikum applaudierte kräftig.

Nach dem Konzert führte Günter Schultheiß, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, eine große Gruppe interessierter Besucher durch die denkmalgeschützte Christuskirche und stieg mit ihnen auch auf den Kirchturm, um die weite Aussicht zu bewundern.
Viel tiefer unten, im Gemeindesaal, lud der Kindergarten An der Allee in seine Kaffeestube. Während die Erwachsenen sich bei köstlichen Kuchen und heißen Getränken ausruhten, konnten die Kinder Fensterbilder basteln.

Orgelmatinee zum Lichtmessmarkt

ChristusLichtmessNicht das Ballett tanzte zu Peter Tschaikowskis „Nussknackersuite“, sondern die Orgel. Bei der traditionellen Orgelmatinee zum Marktsonntag spielten Thomas Greif (Rummelsberg) und KMD Karl Schmitt (Hersbruck) vierhändig das zauberhafte Märchen des großen russischen Komponisten in einer Bearbeitung von Alexander Därr.
Mit subtiler Registrierung ließen die beiden Organisten die große Schmid-Weigle Orgel einen
graziler Spitzentanz ausführen. Filigran war die „Danse des Mirlitons“, die „Valse des Fleurs“ überzeugte mit rauschhafter Walzerseligkeit. Greif und Schmitt spielten mit allen Klangfarben der Orgel, so dass man die Fülle des Orchesters kaum vermisste.
Leider waren unten im Kirchenschiff Besucher, denen das Konzert anscheinend nicht gefiel. Sie knallten mit den Türen und unterhielten sich lautstark, sehr zum Ärger der Musikfreunde auf der Empore. Das sehr zufriedene Publikum oben dankte den Musikern mit kräftigem Applaus für die genussreiche halbe Stunde Musik.
Dann erläuterte Günter Schultheiß, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, die außergewöhnliche Architektur und Ausstattung der Christuskirche. Dieses Gotteshaus des großen Architekten Gustav Gsaenger steht als bedeutender Kirchenbau der 1950erjahre unter Denkmalschutz. Schließlich stieg die Gruppe auf den 60 Meter hohen Turm und genoss aus luftiger Höhe einen weiten Blick in die sonnenbeschienene Landschaft.
Unten im Gemeindesaal erquickte der Kindergarten An der Allee die erschöpften Marktbesucher mit köstlichen Kuchen und Torten. Die jüngsten Besucher konnten, passend zur Faschingszeit, Vogelmasken mit bunten Federn und glitzernden Mosaiksteinen basteln.

Christuskirche: Orgelkonzert zur Kirchweihe

OrgelKirchweiheAls die Christuskirche am 28. September 1958 geweiht wurde, hatte sie noch keine Orgel. Jetzt, zum 57. Jahrestag der Kirchweihe, erklang in einem Konzert die Schmid-Weigle-Orgel in volle Pracht. Sabine Behr, die sich derzeit auf ihr Examen als Kirchenmusikerin vorbereitet, zog alle Register ihres Könnens und kostete die vielfältigen Möglichkeiten des großen Instruments aus.

Zwei moderne Stücke von Klaus Huber entfalteten unter ihren Händen eine eigenartige, suggestive Kraft. Johann Sebastian Bachs großartig-festliche „Passacaglia c-moll“ spielte sie klug und durchdacht. Ihre eigene Kreativität zeigte sie bei vier Improvisationen zu „Befiehl du deine Wege“. Die farbigen, abwechslungsreichen Partiten waren sehr individuelle Interpretationen des Chorals. Sie zeigten unterschiedliche Wege, die aber alle zur Geborgenheit in Gottes Liebe führten. Mit kräftigem Applaus danke das – leider nicht sehr große – Publikum der jungen Musikerin.

Christuskirche: Bibelmarathon

Mit Gottes Wort ins neue Kirchenjahr, das war das Motto des Bibelmarathons in der Christuskirche.  In 21 Stunden, von Freitagabend bis Samstagnachmittag, lasen 63 Frauen, Männer und Kinder das ganze Neue Testament vor.

Die Texte des Alten und Neuen Testaments sind 2000 bis 3000 Jahre alt, und ihre Wurzeln reichen sogar noch viel weiter in die Vergangenheit zurück, sagte Diakonin Irene Elsner, als sie den Bibelmarathon mit einer Andacht begann. Trotzdem sei ist die Bibel keineswegs veraltet, sondern bis heute ein Bestseller auf dem Buchmarkt. Ihr Thema sei die Geschichte Gottes mit den Menschen. „Die Bibel kann uns helfen, Gottes Spuren in unserem eigenen Leben zu entdecken“, sagte Elsner und schloss mit einem Wort Jesu Christi aus dem Markusevangelium 13,31: „Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“

schoetzIm Gemeindesaal begann Dekan Karlhermann Schötz mit den ersten Kapiteln des Matthäusevangeliums. Ihm folgten Dekan Walter Hellauer und viele weitere. Die Bibel entfaltete große verbindende Kraft. Es lasen Männer und Frauen, Junge und Alte, Sulzbacher und Rosenberger, Evangelische und Katholiken, Alteingesessene und Zugezogene, Prominente und weniger Bekannte. Sie trugen in langen Stunden die ganze Heilsgeschichte vor. Die Osterkerze brannte, die Zuhörer lauschten andächtig und ließen das Wort Gottes auf sich wirken. Auch mitten in der Nacht kamen Menschen, um die Botschaft des Herrn zu vernehmen. Still, ruhig und nachdenklich saßen sie da.

Ab der Offenbarung wurde in der Kirche gelesen. Nach so vielen anderen reihten sich jetzt auch Landrat Richard Reisinger und erster Bürgermeister Michael Göth unter die Leser ein. Als letzter Leser trat Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz an das Lesepult. Er trug die letzten Kapitel der Offenbarung vor, wo das Neue Jerusalem beschrieben wird, das nach der Apokalypse aus dem Himmel herabfährt und in der Ewigkeit bestehen wird. Das große Altarmosaik hinter ihm zeigte das  Himmlische Jerusalem, und so wurde die Lesung zum krönenden Abschluss des Themenjahrs „Bild und Bibel“ in der Lutherdekade.

kurzNach einem nachdenklichen Orgelstück schloss Dr. Kurz den Bibelmarathon mit einer Andacht ab. Er predigte über den Satz, der in der Bibel am häufigsten vorkommt: „Fürchtet euch nicht.“ Diese drei Worte werden insgesamt 109 Mal wiederholt. Das sei der rote Faden, der sich von der ersten bis zur letzten Seite durch die Bibel zieht. Deshalb, so der Geistliche, solle man alle mit Verachtung strafen, die mit der Bibel in der Hand Angst und Schrecken verbreiten: „Diese Menschen haben vielleicht viel gelesen, aber wenig verstanden.“ Auch wer glaubt, werde Leid erfahren, aber er könne sich darauf verlassen, dass das Leid nicht das letzte Wort haben wird.

Christuskirche: Orgelkonzert zum Weißen-Sonntag-Markt

HammerschmidtWeisserSonntagWeißer-Sonntag-Markt, das bedeutet nicht nur, dass Fieranten von weither kommen, um ihre Waren feilzubieten und dass die hiesigen Geschäftsleute ihre Läden öffnen. Einen Kontrapunkt dazu bot die Orgelmatinee in der Christuskirche. Christian Hammerschmidt erfreute die Musikliebhaber eine halbe Stunde lang mit erlesener Orgelmusik.

Präzise und durchdacht interpretierte der Musiker Johann Sebastian Bachs „Praeludium und Fuge c-moll“. Das „Andante religioso“ von William G. Ross gestaltete er mit sanften Tönen und ergreifender Tiefe. Sein ganzes Können zeigte Hammerschmidt bei Felix Mendelssohn-Bartholdys „Orgelsonate II c-moll“. Innig und gefühlvoll ließ er die ersten beiden Sätze erklingen, während der erhebende dritte Satz „Allegro maestoso e vivace“ Gottes Allmacht widerzuspiegeln schien. Die abschließende Fuge mit ihrer transparenten Struktur ließ erahnen, dass auch hinter allem, was wir nicht verstehen, ein ordnender Wille waltet.

So bot das kurze Konzert nicht nur hohen Kunstgenuss, sondern lenkte zugleich den Blick von den irdischen Alltäglichkeiten auf das, was dem Leben Sinn und Hoffnung gibt. Nach kräftigem Applaus spielte Hammerschmidt die „Toccata G-Dur“ von Hans-Uwe Hielscher. Am Ausgang wurden Spenden erbeten. Sie sind für den Einbau der Englischen Tuba bestimmt, eines außergewöhnliche Bassregisters, das in Deutschland kaum zu hören ist.

Im Gemeindesaal unter der Christuskirche lud der Elternbeirat des Kindergartens „An der Allee“ in die Kaffeestube ein. Während die Großen sich bei Kuchen und heißen Getränken unterhielten, konnten die Kleinen mit Erzieherinnen basteln und spielen.

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