Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Christuskirche: Bibelmarathon

Mit Gottes Wort ins neue Kirchenjahr, das war das Motto des Bibelmarathons in der Christuskirche.  In 21 Stunden, von Freitagabend bis Samstagnachmittag, lasen 63 Frauen, Männer und Kinder das ganze Neue Testament vor.

Die Texte des Alten und Neuen Testaments sind 2000 bis 3000 Jahre alt, und ihre Wurzeln reichen sogar noch viel weiter in die Vergangenheit zurück, sagte Diakonin Irene Elsner, als sie den Bibelmarathon mit einer Andacht begann. Trotzdem sei ist die Bibel keineswegs veraltet, sondern bis heute ein Bestseller auf dem Buchmarkt. Ihr Thema sei die Geschichte Gottes mit den Menschen. „Die Bibel kann uns helfen, Gottes Spuren in unserem eigenen Leben zu entdecken“, sagte Elsner und schloss mit einem Wort Jesu Christi aus dem Markusevangelium 13,31: „Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.“

schoetzIm Gemeindesaal begann Dekan Karlhermann Schötz mit den ersten Kapiteln des Matthäusevangeliums. Ihm folgten Dekan Walter Hellauer und viele weitere. Die Bibel entfaltete große verbindende Kraft. Es lasen Männer und Frauen, Junge und Alte, Sulzbacher und Rosenberger, Evangelische und Katholiken, Alteingesessene und Zugezogene, Prominente und weniger Bekannte. Sie trugen in langen Stunden die ganze Heilsgeschichte vor. Die Osterkerze brannte, die Zuhörer lauschten andächtig und ließen das Wort Gottes auf sich wirken. Auch mitten in der Nacht kamen Menschen, um die Botschaft des Herrn zu vernehmen. Still, ruhig und nachdenklich saßen sie da.

Ab der Offenbarung wurde in der Kirche gelesen. Nach so vielen anderen reihten sich jetzt auch Landrat Richard Reisinger und erster Bürgermeister Michael Göth unter die Leser ein. Als letzter Leser trat Stadtpfarrer Dr. Roland Kurz an das Lesepult. Er trug die letzten Kapitel der Offenbarung vor, wo das Neue Jerusalem beschrieben wird, das nach der Apokalypse aus dem Himmel herabfährt und in der Ewigkeit bestehen wird. Das große Altarmosaik hinter ihm zeigte das  Himmlische Jerusalem, und so wurde die Lesung zum krönenden Abschluss des Themenjahrs „Bild und Bibel“ in der Lutherdekade.

kurzNach einem nachdenklichen Orgelstück schloss Dr. Kurz den Bibelmarathon mit einer Andacht ab. Er predigte über den Satz, der in der Bibel am häufigsten vorkommt: „Fürchtet euch nicht.“ Diese drei Worte werden insgesamt 109 Mal wiederholt. Das sei der rote Faden, der sich von der ersten bis zur letzten Seite durch die Bibel zieht. Deshalb, so der Geistliche, solle man alle mit Verachtung strafen, die mit der Bibel in der Hand Angst und Schrecken verbreiten: „Diese Menschen haben vielleicht viel gelesen, aber wenig verstanden.“ Auch wer glaubt, werde Leid erfahren, aber er könne sich darauf verlassen, dass das Leid nicht das letzte Wort haben wird.

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