Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

Dekanatskantor KMD Gerd Hennecke

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Christuskirche: Requiem

In dramatischen Farben leuchtete das Himmlische Jerusalem an der Altarwand der Christuskirche. Was das Mosaik als Bild zeigt, das drückte die Musik beim Konzert der Sulzbacher Kantorei zum Ewigkeitssonntag in Tönen aus: Den Glauben an die Gnade und die Hoffnung auf Erlösung.
Requiem 2Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem gedachte die Kantorei der Verstorbenen. Der Chor mit seinen gut 30 Sängerinnen und Sänger war bestens disponiert und in den Frauen- und auch den Männerstimmen hervorragend besetzt. Souveräne Sicherheit, gut ausgebildete Stimmen und überzeugender Ausdruck zeichneten den Gesang der Kantorei aus – das Ergebnis kontinuierlicher Chorarbeit durch KMD Gerd Hennecke.
Hennecke hatte vier junge Sänger von der Berliner Universität der Künste für die Solopartien engagiert. Die jungen Künstler überzeugten durch ihre frischen und doch raumfüllenden Stimmen von wunderbarem Wohlklang. Die Sopranistin Eunjung Kwak sang mit eleganter Leichtigkeit und Lieblichkeit, ohne je schrill zu werden. Yehui Jeong bezauberte mit ihrem warmen, weichen Alt, der mühelos auch höhere Lagen meisterte. Klar und hell, auch bei größtem emotionalen Einsatz immer unangestrengt, so präsentierte sich der Tenor Amin Kachabia. Mit geschmeidiger Beweglichkeit und sinnlicher Tiefe erfreute der Bass Christoph Brunner. Requiem 1Die vier Gesangssolisten passten von der Timbrierung und dem Ausdruck sehr gut zusammen und machten so ihre Quartettsätze zu einem besonderen Hörgenuss. Ob am Anfang der Satz „Tuba mirum“ oder ganz am Ende des Requiems „Benedictus“, immer ließen sie die Mozartsche Komposition erstrahlen.
Ergänzt wurden die Sänger vom Kammerorchester St. Michov. Die 25 Instrumentalisten begleiteten die Vokalisten einfühlsam und nuanciert. Hennecke dirigierte mit Feuer und Präzision. Dramatische Sätze wie „Dies irae“ interpretierte er mit wilder Emotionalität, während er die flehentliche Bitte „salva me“ - „rette mich“ in „Rex tremendae“ mit anrührender Innigkeit gestaltete. Hennecke gelang es, mit nur wenigen Proben den Chor, die Solisten und das Orchester zu einem stimmigen Ganzen zu vereinen.
Mozarts Requiem entspricht einer katholischen Messe. Zum Ewigkeitssonntag, an dem der Toten gedacht und das Vertrauen auf ein Leben nach dem Tod ausgedrückt wird, ergänzte Hennecke das Requiem, das Furcht vor dem Jüngsten Gericht ausdrückt, durch vier Motetten zu biblischen Texten, die immer mit Glockengeläut eingeleitet wurden. Vor allem „Im Himmelreich“ für Altsolistin und Chor von Edvard Grieg wurde die evangelische Hoffnung auf Gnade und Erlösung deutlich. Vollendeter Wohlklang, in Musik gefasster Glaube machten diese Motette zu einem bewegenden Erlebnis.
Nach dem letzten Ton ließen die Zuhörer die Musik lange in sich nachklingen. Dann ging ein Seufzer durch die Reihen, und erst jetzt dankte das Publikum der Kantorei, den Solisten, dem Kammerorchester St. Michov und KMD Gerd Hennecke für ein bewegendes, wunderschönes Konzerterlebnis.

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