Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

Dekanatskantor Gerd Hennecke

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Christuskirche: Orgelkonzert zur Kirchweihe

OrgelKirchweiheAls die Christuskirche am 28. September 1958 geweiht wurde, hatte sie noch keine Orgel. Jetzt, zum 57. Jahrestag der Kirchweihe, erklang in einem Konzert die Schmid-Weigle-Orgel in volle Pracht. Sabine Behr, die sich derzeit auf ihr Examen als Kirchenmusikerin vorbereitet, zog alle Register ihres Könnens und kostete die vielfältigen Möglichkeiten des großen Instruments aus.

Zwei moderne Stücke von Klaus Huber entfalteten unter ihren Händen eine eigenartige, suggestive Kraft. Johann Sebastian Bachs großartig-festliche „Passacaglia c-moll“ spielte sie klug und durchdacht. Ihre eigene Kreativität zeigte sie bei vier Improvisationen zu „Befiehl du deine Wege“. Die farbigen, abwechslungsreichen Partiten waren sehr individuelle Interpretationen des Chorals. Sie zeigten unterschiedliche Wege, die aber alle zur Geborgenheit in Gottes Liebe führten. Mit kräftigem Applaus danke das – leider nicht sehr große – Publikum der jungen Musikerin.

Christuskirche: Orgelkonzert zum Weißen-Sonntag-Markt

HammerschmidtWeisserSonntagWeißer-Sonntag-Markt, das bedeutet nicht nur, dass Fieranten von weither kommen, um ihre Waren feilzubieten und dass die hiesigen Geschäftsleute ihre Läden öffnen. Einen Kontrapunkt dazu bot die Orgelmatinee in der Christuskirche. Christian Hammerschmidt erfreute die Musikliebhaber eine halbe Stunde lang mit erlesener Orgelmusik.

Präzise und durchdacht interpretierte der Musiker Johann Sebastian Bachs „Praeludium und Fuge c-moll“. Das „Andante religioso“ von William G. Ross gestaltete er mit sanften Tönen und ergreifender Tiefe. Sein ganzes Können zeigte Hammerschmidt bei Felix Mendelssohn-Bartholdys „Orgelsonate II c-moll“. Innig und gefühlvoll ließ er die ersten beiden Sätze erklingen, während der erhebende dritte Satz „Allegro maestoso e vivace“ Gottes Allmacht widerzuspiegeln schien. Die abschließende Fuge mit ihrer transparenten Struktur ließ erahnen, dass auch hinter allem, was wir nicht verstehen, ein ordnender Wille waltet.

So bot das kurze Konzert nicht nur hohen Kunstgenuss, sondern lenkte zugleich den Blick von den irdischen Alltäglichkeiten auf das, was dem Leben Sinn und Hoffnung gibt. Nach kräftigem Applaus spielte Hammerschmidt die „Toccata G-Dur“ von Hans-Uwe Hielscher. Am Ausgang wurden Spenden erbeten. Sie sind für den Einbau der Englischen Tuba bestimmt, eines außergewöhnliche Bassregisters, das in Deutschland kaum zu hören ist.

Im Gemeindesaal unter der Christuskirche lud der Elternbeirat des Kindergartens „An der Allee“ in die Kaffeestube ein. Während die Großen sich bei Kuchen und heißen Getränken unterhielten, konnten die Kleinen mit Erzieherinnen basteln und spielen.

Kindergarten „An der Allee“: Familiengottesdienst

FamigoSommer2„Wir wollen eine Reise machen ...“, das war das Thema des Familiengottesdienstes in der Christuskirche mit dem Kindergarten „An der Allee“. Viele Kinder und Erwachsene werden in den Sommerferien verreisen, und für die Vorschulkinder beginnt im Herbst eine ganz besondere Reise, wenn sie in die Schule kommen. Darauf wiesen die vielen bunten Schulranzen hin, die vor dem Altar standen.

Für die Ferienreise packten die Kinder einen großen Koffer mit Badehose, Sonnencreme, Kuscheltier, Zahnbürste und vielem mehr. Diakonin Irene Elsner erzählte den Kindern, wie bescheiden das Reisegepäck vor 2000 Jahren war, als Jesu Eltern nach Bethlehem reisten. Sie hatten nur ein kleines Bündel und konnten auch nicht das Flugzeug nehmen, sondern mussten laufen. Für ihr Gepäck hatten sie einen Esel. Auf jeder Reise, ob in den Urlaub oder nur am Morgen in den Kindergarten oder die Schule, könne etwas passieren, führte die Diakonin aus, aber „Gott hat versprochen, mit uns zu gehen. Darauf können wir uns verlassen.“

Die Kindergartenleiterin Cornelia Ostasch fragte dann die Vorschulkinder, was denn alles in eine Schultasche gehört. Sie packte Federmäppchen, Bücher und Hefte ein, aber etwas ganz Wichtiges fehlte noch, nämlich Gottes Segen. Deshalb kamen alle Vorschulkinder nach vorn, und die Diakonin segnete sie. Dann gaben sie und die Erzieherinnen jedem Kind einen kleinen Rucksack mit einem Kreuz und dem Segen: „Gott schenke dir Freude am Lernen. Er nehme dir deine Ängste. Er behüte dich auf deinen Wegen.“

Christuskirche: Orgelkonzert zum Lichtmessmarkt

OrgelLichtmessWährend draußen die Kauflustigen über den Lichtmessmarkt schlenderten, versammelten sich in der Christuskirche die Freunde erlesener Orgelmusik. Dr. Joachim Roller aus Nürnberg, der das Konzert gestaltete, ist den Herzogstädtern kein Unbekannter. Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Kantors KMD Jürgen-Peter Schindler wirkte er hier von Juli 1997 bis März 1998 als Kirchenmusiker.

Dr. Roller hatte ein vielseitiges Programm vorbereitet, das einen Einblick in die schier unendlichen Möglichkeiten der großen Schmid-Weigle-Orgel gab. Bei einer herrlichen Bach-Toccata zeigte er sein tiefes lyrisches Empfinden und seine brillante Technik. Vor allem seine Fußarbeit beeindruckte. Mit einem flotten Marsch drückte er unbändige Lebenslust aus, und die verspielte „Sortie Es-Dur“ von Louis James Alfred Lefébure-Wély zauberte ein Lächeln in die Gesichter der Zuhörer. Tiefe Innigkeit prägte seine Interpretation der „Prière à Notre-Dame“ aus Léon Boëllmanns „Suite gothique“.

Es ist Fasching! Das machte der Musiker mit „Vier Stücken für eine Trompetenuhr“ deutlich. Der bisher kaum erforschte Komponist W. A. P. Mozart hat sich für dieses Werk bei seinem entfernten Verwandten, dem großen Wolfgang Amadeus, schamlos bedient und bekannte Motive komisch bearbeitet. Da purzelte ein Stück plötzlich in eine andere Tonart, ein anderes endete mit geradezu unanständigen Geräuschen. Dr. Rollers kunstvolles Spiel machte aus diesem absurden Spaß einen humorvollen Genuss, den das begeisterte Publikum mit fröhlichem Gelächter und kräftigem Applaus honorierte.

Im Gemeindesaal unter der Christuskirche hatte der Kindergarten „An der Allee“ seine Kaffeestube vorbereitet. Die durchgefrorenen Marktbesucher konnten sich bei köstlichen Torten und heißem Kaffee aufwärmen. Um ihre Kinder kümmerte sich derweil eine Erzieherin, ließ sie malen und bastelte mit ihnen bunte Fangbecher.

Friends meet friends – Konzert in der Christuskirche

Zwei Gospelchöre mit zusammen über hundert Sängern, dazu ein Streichorchester aus Brasilien – diese außergewöhnliche Kombination lockte am Samstag unzählige Musikliebhaber in die Christuskirche.

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