Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Kirchenvorstandswahlen am 21. Oktober

KV Wahl„Ich glaub. Ich wähl.“ Unter diesem Motto stehen die Kirchenvorstandswahlen, die heuer am 21. Oktober in allen evangelischen Gemeinden Bayerns stattfinden werden. Was macht der Kirchenvorstand? Wofür braucht die Gemeinde ihn? Wie läuft die Wahl ab? Das erläuterten Dr. Roland Kurz, Pfarrer der Christuskirche in Sulzbach, und Uwe Markert, Pfarrer von St. Johannis in Rosenberg sowie St. Michael in Poppenricht.

Der Kirchenvorstand ist das Leitungsgremium der Gemeinde. „Wir brauchen also kein Stimmvieh, keine Bierausschenker, Kuchenbäcker und Briefefalter, sondern Leute, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ So fasste Markert die Bedeutung des Gremiums zusammen. Und Dr. Kurz konkretisierte, dass der Kirchenvorstand nicht der Aufsichtsrat ist, sondern das Programm der Gemeinde verantwortet und die zur Verfügung stehenden Finanzen verwaltet. So müsse er in den nächsten Jahren ein Gebäudekonzept erstellen und sich über Kooperationen mit anderen Gemeinden Gedanken machen: „Es geht darum: Was ist uns wichtig, was wollen wir erreichen? Da freue ich mich auf das Engagement der neuen Kirchenvorsteher und die Ideen, die sie einbringen.“

Schrumpfende Gemeinden und abnehmende Mittel zwingen zu schwierigen Entscheidungen. Dr. Kurz geht aber davon aus, dass alle Kirchenvorsteher das Beste für die Gemeinde wollen. Da sei es möglich, Lösungen zu finden, mit denen alle leben können.

Derzeit suchen die beiden Geistlichen noch Kandidaten für die Wahl im Oktober. Die Christuskirche braucht 18 Kandidaten, die Johanniskirche 16 und St. Michael nur 10, weil die Größe des Kirchenvorstands von der Gemeindegröße abhängt. Noch bis Ende Juni können sich interessierte Gemeindeglieder ab dem Alter von 18 Jahren bei den jeweiligen Pfarrämtern melden.

Im Oktober werden dann allen konfirmierten Gemeindegliedern Briefwahlunterlagen zugeschickt. „Sie können also zuhause wählen und uns den Wahlbrief per Post schicken, oder Sie kommen und wählen am 21. Oktober in der Kirche“, lud Pfarrer Markert ein. In der Michaelskirche, St. Johannis, St. Barbara und dem Andreas-Raselius-Haus in Hahnbach bleibt das Wahllokal bis eine Stunde nach dem Sonntagsgottesdienst geöffnet, in der Christuskirche sogar bis 18 Uhr.