Christuskirche Sulzbach-Rosenberg

evangelisch in der Herzogstadt

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Pfarrer Dr. Kurz Tel: 81 19 320, Fax -365
Dekan Schötz Tel: 891 100, Fax -101
Pfarrerin Ulrike Häberlein, Tel: 81 36 74
Kantor KMD Gerd Hennecke, Tel: 891-159, Fax -151
Diakonin Irene Elsner Tel: 891 157,  Fax -151

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Einführung Pfarrerin Ulrike Häberlein

Große Freude herrscht in der Gemeinde Christuskirche, denn nach neun Monaten wurde jetzt die 3. Pfarrstelle wieder besetzt: In einem festlichen Gottesdienst wurde Pfarrerin Ulrike Häberlein in ihr Amt eingeführt.

Evangelische Pfarrer aus dem ganzen Dekanatsbezirk, aber auch katholische Geistliche, die Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg und Hahnbach, Stadträte, Vertreter der Schulen und des öffentlichen Lebens, außerdem viele Gemeindeglieder waren zu diesem besonderen Anlass in die Christuskirche gekommen. Dekan Karlhermann Schötz legte seiner Ansprache den Spruch aus dem Johannesevangelium 1, 16 zugrunde: „Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade.“ Der Gnadenvorrat Gottes, führte Schötz aus, gehe nicht irgendwann zur Neige, sondern sei unerschöpflich. Schließlich wünschte er Pfarrerin Häberlein, dass ihre Gaben zu Quellen der Freude und Stärke für andere werden.

Haeberlein2Dann fragte er Häberlein, ob sie bereit sei, den Dienst der Pfarrerin in der Christuskirche zu übernehmen. Sie antwortete: „Ja, mit Gottes Hilfe“. Daraufhin fragte er auch die Kirchenvorsteher und die versammelten hauptamtlichen Mitarbeiter der Gemeinde, ob sie Häberlein als Pfarrerin annehmen wollen, und auch sie erklärten: „Ja, mit Gottes Hilfe“. Schötz und die Assistenten Stadtpfarrer Dr. Kurz, Pfarrer Peter Meyer aus Coburg, Pfarrer Dieter Martin aus Passau und Gabi Müller vom Kirchenvorstand der Christuskirche legten Häberlein die Hände auf, segneten sie und gaben ihr Bibelsprüche mit.

Haeberlein1Anschließend hielt Pfarrerin Häberlein ihre erste Predigt in der Christuskirche. Sie sprach über den Brief des Paulus an die Römer 12, 9-16. Hier stellt Paulus einen Anforderungskatalog auf, wie das Leben in der Gemeinde, der Umgang der Gläubigen miteinander gestaltet werden sollte. Häberlein legte den Text als Programm für ihren Dienst in der Christuskirche aus. „In der Liebe begegnen wir Gott“, stellte sie fest, „alles andere folgt daraus.“ Veränderungen, wie für sie der Umzug und für die Gemeinde die neue Pfarrerin, seien mit gegenseitiger Achtung, Freundlichkeit und Offenheit gut zu bewältigen. Bei Veränderungen brauche man die innere Freiheit, Vergangenes loszulassen und sich auf Neues einzustellen. Das gelinge, wenn „wir uns die Zukunft von Gott schenken lassen. Begreifen wir unsere Zeit als geschenkte, anvertraute Zeit, die wir gemeinsam gestalten“, schloss sie.

Musikalisch wurde der Gottesdienst sehr festlich vom Posaunenchor unter der Leitung von Doreen Deyerl und dem Gospelchor „Voices of Joy“ gestaltet, den KMD Gerd Hennecke dirigierte. Beim anschließenden Empfang im Gemeindesaal hießen Günter Schultheiß, der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, und der Senior des Pfarrkapitels Arne Langbein Pfarrerin Häberlein willkommen. Häberlein dankte für die guten Wünsche und sagte: „Wir sind gespannt, was uns hier erwartet. Es ist ein Stück weit in die Heimat Kommen. Wir haben kein Problem mit dem Dialekt.“ Nach diesem offiziellen Teil nutzten Vertreter der verschiedenen Gruppen und Kreise der Gemeinde sowie zahlreiche Gemeindeglieder die Gelegenheit, mit ihrer neuen Seelsorgerin ein paar Worte zu wechseln.

Eröffnung der 60. Aktion Brot für die Welt in Bayern

In den bitteren Nachkriegsjahren erhielt Deutschland Lebensmittel aus dem Ausland, damit die Menschen nicht verhungerten. Wichtig vor allem für die Kinder war das Milchpulver, dass die US-Amerikaner in großen Dosen herbrachten. So eine Dose stand vor dem Altar der Christuskirche zur Erinnerung und Mahnung. Deutschland bekam Hilfe in der Not, und heute helfen Deutsche anderen Menschen in Not.

Mit einem bewegenden Gottesdienst wurde die 60. Aktion Brot für die Welt in der Christuskirche eröffnet. Dieses Gotteshaus war dafür ausgewählt worden, weil der Dekanatsbezirk Sulzbach-Rosenberg seit 40 Jahren die Arbeit der brasilianischen evangelisch-lutherischen Kirche im indigenen Gebiet Guarita in Südbrasilien unterstützt. Deshalb hatte der Gottesdienst auch brasilianische Elemente. Die Gemeinde sang ein brasilianisches Magnificat, und die Kyrierufe hatten die südamerikanischen Partner verfasst.

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, die ständige Vertreterin des Landesbischofs, ging in ihrer sehr emotionalen Predigt der Frage nach, was ein „Held der Gerechtigkeit“ sei. Die Supermänner aus den Comics, stellte sie fest, haben übermenschliche Kräfte und futuristische Waffen, aber das Wesentliche fehle ihnen. Jesus Christus hingegen sei wirklich ein Held der Gerechtigkeit. Er habe sich nämlich den Erwartungen widersetzt, die an ihn gestellt wurden. Er machte sich klein, um sich um die Menschen im Elend zu kümmern. „Gottes Gerechtigkeit“, schloss sie, „ist der Hammer, der vom Himmel fällt und uns nicht erschlägt.“

Pfarrer Michael Bammessel, der Präsident des Diakonischen Werks Bayern, stellte die 60. Aktion Brot für die Welt vor. Unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ geht es nicht nur darum, dass die Menschen genug zu essen haben, sondern auch darum, ihre Würde zu schützen. Ganz wichtig sei dafür Bildung. Das aktuelle Plakat von Brot für die Welt zeigt deshalb eine „Würdesäule“, die aus Büchern besteht. An den Wänden hingen Plakate, die die kontinuierliche Arbeit von Brot für die Welt seit 60 Jahren, zugleich aber auch die Entwicklung vom reinen Kampf gegen den Hunger hin zum Engagement für Rechte, Frieden und Freiheit zeigen.

Sehr bewegend waren auch die Fürbitten, die der Riedener Pfarrer Klaus Eberius, der Beauftragte des Dekanats für Brot für die Welt, zusammen mit engagierten Christen präsentierte. Für jede Fürbitte wurde ein Brot auf den Altar gelegt. Da gab es ein Brot des Lebens, des Friedens, der Gastfreundschaft, der Gerechtigkeit und der Hoffnung.

Der Gospelchor „Voices of Joy“ unter der Leitung von KMD Gerd Hennecke und die Posaunenchöre der Christuskirche und des CVJM Rosenberg, dirigiert von Doreen Deyerl, gaben dem Gottesdienst einen sehr festlichen musikalischen Rahmen.

Regierungspräsident Axel Bartelt, Landrat Richard Reisinger, Bürgermeister Michael Göth und Walter Schnell, der Vizepräsident der Landessynode, stimmten in ihren Grußworten darin überein, dass der Mensch nicht vom Brot allein lebt, sondern auch Gerechtigkeit braucht. Jeder könne Hoffnung schenken und mit einer Spende dazu beitragen, die Welt etwas menschlicher zu machen.

Im Gemeindesaal unter der Christuskirche war die Gemeinde dann zum Mittagessen eingeladen. Es gab Feijoada, einen brasilianischen Eintopf aus schwarzen Bohnen. Außerdem informierte Brot für die Welt über verschiedene Projekte und bot Kunsthandwerk des indigenen Volks der Kaingang an.

Gottesdienst mit Aussiedlern am Pfingstmontag

mo2Zu Pfingsten feiern Christen in aller Welt den Geburtstag der Kirche. Zu Pfingsten hörten die Jünger Gottes Wort, und zwar jeder in seiner Sprache. Dieses Pfingstwunder konnte man in der Christuskirche in einem besonderen Gottesdienst erlebe

Pfarrer Dr. Johannes Blohm verdeutlichte das Pfingstwunder anhand der Geschichte eines Obdachlosen, der zu Pfingsten die Stimme Gottes vernimmt und Missionar wird. „Gottes Geist weht, wo er will“, fasste der Prediger zusammen, „Gottes Geist schafft einfach Neues.“ Deswegen sei Pfingsten ein Fest des Lebens. „Pfingsten brauchen wir, um uns wieder begeistern zu lassen für die Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott und die Gemeinschaft miteinander“, schloss Dr. Blohm.
Diese Begeisterung und die Offenheit für Neues war im Gottesdienst immer spürbar. So erklang die Lesung aus dem 1. Korintherbrief auf Russisch, vorgetragen von Yaroslava Khotenok. Das Glaubensbekenntnis und auch das Vaterunser wurden nicht nur in Deutsch, sondern auch in Russisch gesprochen.
mo1Alteingesessene und Aussiedler sprachen gemeinsam die Fürbitten. Pfarrer Dr. Blohm, Johann Frank, Khotenok, Gabi Müller und Traudl Übler baten um Versöhnung und neues Leben, um ein tragfähiges Miteinander der Konfessionen und Religionen, für eine verantwortungsvolle, dem Leben zugewandte Politik.
Mit Kreistänzen rund um das Taufbecken machte der Tanzkreis „Von Fremden zu Freunden“ unter der Leitung von Erna Horn die verbindende Kraft des Pfingstfests sichtbar.
Nach dem Gottesdienst war die Gemeinde zu einem süßen Ausklang im Foyer bei Tee und Gebäck eingeladen.

Jugendgottesdienst

am 21.Oktober um 17:15 Uhr findet der nächste Jugendgottesdienst in der Johanniskirche statt.

Maus: Es gibt die Spezial-Maus (Jugendgottesdienst-Maus): Du brauchst eine. Wenn du schon eine hast bekommst du eine F-Maus (Form-Maus).

Weltgebetstag Surinam

weltge"Ich fahre nach Surinam", sagt die Reisende, gespielt von Diakonin Katja Deyerl (im Bild rechts). "Was willst Du denn da???", antwortet, etwas befremdet,  Angelika Masi Geißner. Dass Surinam zwar eines der kleinsten Länder Südamerikas ist, aber trotzdem eine riesige Vielfalt an Lebensräumen und Menschen hat, konnten die Teilnehmer beim Weltgebetstag in der Christuskirche lernen.

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